Das Auto wird zum Computer – Wie Software, KI und Daten die Mobilität verändern
Shownotes
Das Auto wird zum Computer: Software, Daten, Künstliche Intelligenz und Vernetzung bestimmen zunehmend, wie moderne Kraftfahrzeuge funktionieren und wie Mobilität künftig organisiert wird.
In dieser Folge von „Das Ohr am Netz“ sprechen Sidonie Krug und Sven Oswald mit zwei Gästen über das softwaredefinierte Kraftfahrzeug und die digitale Transformation der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie.
Lorenz Martin, Abteilungsleiter Security, Daten und Digitalisierung beim Verband der Automobilindustrie, ordnet ein, welche Rolle Fahrzeugdaten, Cybersicherheit, digitale Infrastruktur und regulatorische Rahmenbedingungen für die Zukunft der Branche spielen.
Nils Jäger, President Volvo Autonomous Solutions, gibt Einblicke in die Praxis autonomer Nutzfahrzeuge. Im Mittelpunkt stehen autonome Lkw, feste Transportrouten, Sensorik, KI, Flottensteuerung und die Frage, wie solche Systeme sicher in reale Logistikprozesse integriert werden können.
Die Folge zeigt: Die Zukunft der Mobilität entscheidet sich nicht nur auf der Straße, sondern auch in Rechenzentren, an der Edge, in Datenräumen und durch sichere digitale Infrastrukturen.
Link zur IW/eco - Studie “Der Deutschland Case: Wie KI das industrielle Geschäftsmodell erneuert
Link zu eco’s Cloud-Edge Projekt “Facis”
Redaktion: Christin Patricia Müller, Irmeline Uhlmann, Anja Wittenburg, Erik Jödicke Schnitt: David Grassinger Moderation: Sidonie Krug, Sven Oswald Produktion: eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.
Transkript anzeigen
00:00:04:
00:00:09: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe vom Ohr am Netz.
00:00:16: So, spannende Folge heute.
00:00:18: Mobilität!
00:00:19: Also ich fahre ja so ein Oldschool-Auto das hat ja nicht mal einen Touch-Display aber dafür hatte es so einen richtig schönen uralten tollen Motor.
00:00:25: Ja bin ich ganz großer Fan von und trotzdem greife ich immer nach vorne und denke na wieso geht's nicht?
00:00:30: Na weil ich über den Knopf muss.
00:00:33: Aber du bist ja sehr modern unterwegs.
00:00:35: Bist Du schon richtig voll elektrifiziert eigentlich?
00:00:38: Ja ist voll elektrisch genau.
00:00:40: und ich habe eine schöne App zu meinem Auto.
00:00:42: da kann ich mal reingucken und sehen wie es geladen ist.
00:00:46: Auto so geht und ich kann es auch mal remote zuschließen, wenn ich vergessen habe abzuschliessen.
00:00:51: Und Standheizung anmachen ganz wichtig im Winter oder Standklima
00:00:54: im Sommer.
00:00:57: Und ich sehe überhaupt, wo mein Auto steht.
00:00:58: Ich habe ja hier nicht so eine Garage oder sowas sondern man muss ja das Auto hier manchmal ein paar Straßen weiter abstellen und wenn man dann ein paar Tage nicht gefahren ist es mir durchaus früher schon passiert dass sich gar nicht mehr so wusste was steht das jetzt eigentlich?
00:01:11: Ja das hatte ich früher auch.
00:01:12: ne man hat drei tage lang immer irgendwo geparkt und am vierten Tag wusstest du nicht mehr an welchem tag hatte ich noch mal wo geparket und da ist es cool.
00:01:18: aber bei mir wurde die App quasi an ein uraltes auto rangepflanzt und bei deinem Modell ist es ja fast schon so.
00:01:24: da wurde das Auto quasi um den Computer herum gebaut, kann man eigentlich sagen.
00:01:28: Es ist ja bei ganz vielen modernen E-Autos so dass du halt erst mal irgendwie ich sag mal den Computer hast also die Comput Hardware und Software und da rundherum dann ein bisschen Auto gebaut wird auch ziemlich cool!
00:01:38: Also ich bin ja so'n Gadget hier deswegen meinen gibt's auch als E aber ich glaube nicht das das gleiche Prinzip ist.
00:01:43: Aber eins ist klar Autos sind im Endeffekt mittlerweile Software und Hardware und hinten dran Maschinen.
00:01:50: Und darum soll es heute auch so ein bisschen gehen, also um unsere Mobilität und die Mobilität der Zukunft?
00:01:55: Ja genau!
00:01:56: Also das Thema ist heute das software-definierte Kraftfahrzeug, das software definierte Autovernetz des Fahrens wird um Daten gehen, KI, Cyber Sicherheit und autonome Nutzfahrzeuge.
00:02:09: Da gibt's ganz spannende Studien zum Beispiel von der Boston Consulting Group Die sagen voraus dass bis zwanzig mehr als sixhundertfünfzig Milliarden US-Dollar Wertpotenzial in dem Thema Software Defined Vehicles, also software definierte Autos stecken werden.
00:02:25: Und fünfzehn bis zwanzig Prozent des automobilen Wertschirffüllungspotentials wären das dann nur zu diesem Thema?
00:02:31: Ja und wenn wir von vernetzten Fahren sprechen, dann geht es ja auch immer so um Daten!
00:02:35: Da fand ich eine andere Zahl ganz krass.
00:02:37: Wenn man global schaut können vernetzte Fahrzeuge fast ... pro Stunde erzeugen.
00:02:45: Jetzt schon!
00:02:46: Nur mal zum Vergleich, eine Stunde Netflix streamen sind drei Gigabyte... Ja aber das ist ja klar ne?
00:02:52: Wenn man sich das anguckt diese ganzen Beispiele die wir jetzt auch schon genannt haben du hast das Navi da baust du Geodaten Du hast diverse Apps im Auto Die ganzen Diagnose-Daten Assistenzsysteme Da kommt schon einiges zusammen auf jeden Fall
00:03:05: Gerade wenn es dann auch noch darum geht dass die Dinger möglichst alleine fahren.
00:03:08: Dann kommen halt noch viel mehr Daten dazu und das ist aber dann auch klar.
00:03:12: wenn jedes Auto Gigabyte Daten pro Stunde erzeugt und davon auch noch viel gesendet und empfangen werden muss, dann ist klar dass wir hier noch nicht ganz so weit sind das wir sagen können die Autos können jetzt schon einfach mal komplett alle alleine fahren.
00:03:23: Ja am Ende ist natürlich immer die Frage wenn so viele Daten im Spiel sind wer darf die Daten nutzen?
00:03:29: wie bleibt das autosicher?
00:03:30: Und wie entsteht Vertrauen?
00:03:32: Oder wie bleibt Vertrauen?
00:03:33: Genau, das gucken wir uns in dieser Folge mal an.
00:03:35: Wir schauen aus zwei Perspektiven auf die Software definierten Kraftfahrzeuge erst einmal von oben so aus Richtung Datenregulierung, Cyber-Sicherheit und Infrastruktur.
00:03:45: Und danach gehen wir auch mal in die Praxis autonome Fahrzeuge feste ruten Logistikprozesse also mehr so aus dem Blick der konkreten Anwendung.
00:03:53: Aber vorher gibt es jetzt erstmal die News.
00:04:01: Ja, wir starten mit einer neuen Studie der IWI-Konsult im Auftrag von ECO ganz frisch veröffentlicht.
00:04:08: Die zeigt Deutschlands Stärke bei künstlicher Intelligenz wiegt vor allem in industriellen Anwendungen.
00:04:15: Dennoch entstehen bereits heute über hundertzwanzig Milliarden Euro Umsatz durch KI gestützte Produktinnovation und neue Dienstleistungsangebote.
00:04:23: mehr als jedes zweite KI nutzende Unternehmen gehört laut Studie zu den sogenannten KI Spezialisierern.
00:04:29: diese Unternehmen entwickeln gestehende KI-Modelle gezielt weiter und integrieren sie in konkrete Anwendungen.
00:04:36: Auch bei Startups zeigt sich dieser Trend, dass der Befragten KI-Startup auf bestehenden Modellen auf, dass es noch mehr als fifty-fünfzehn Prozent entwickelt wird.
00:04:47: Ego sieht darin einen Standortvorteil – Deutschlands Stärke lege dort wo KI mit Branchenwissen Daten & Engineering Kompetenz verbunden werde!
00:04:56: Die Studie verlinken wir euch natürlich auch
00:04:59: So, dann gibt's eine Warnung.
00:05:01: Die spricht der ECO aus und zwar in einem neuen Infopapier zur Cyber-Sicherheitspolitik.
00:05:06: Da geht es um immer weitreichendere staatliche Eingriffe in den digitalen Raum.
00:05:10: im Mittelpunkt stehen aktuelle und geplante Regelungen wie zum Beispiel die NIST II das Kritis Dachgesetz, der Cyber Resilience Act, der cybersecurity act und die Debatte um einen möglichen Cyberdom.
00:05:20: also ihr wisst ja da ist jede Menge los Aus Sicht des Verbands braucht Deutschland wirksame Cybersicherheit aber keine Regulierung oder vielleicht sogar Überregulierungen, die Unternehmen nachher sogar mit doppelten Meldedokumentationspflichten belastet.
00:05:32: Weil dann wird es eher unsicherer und langsamer.
00:05:34: Besonders kritisch sieht der Eco mögliche offensive Maßnahmen in der Cyber-Abwehr ein.
00:05:38: Cyberdom klingt erstmal schon mal krass aber könnte ihm nur dann sinnvoll sein wenn er klar defensiv bleibe etwa durch bessere Lagebilder schnellere Warnung und Unterstützung für betroffene Unternehmen.
00:05:48: das vollständige Infopapier packen wir euch auch mal in die Show notes guckt da unbedingt mal rein.
00:05:52: Ja.
00:05:52: und am Schluss geht es nochmal um das Thema digitale Infrastruktur.
00:05:56: Regionale Rechenzentren, Konzepte oder Projekte viel mehr scheitern ja häufig so ein bisschen am Widerstand der Kommunen weil die sich sagen haben da irgendwie gar nichts von dass jetzt hier so einen Riesen-Rechenzentrum entsteht und dem soll eine neue Regelung zum Thema Gewerbesteuer vorbeugen.
00:06:17: Die Ekoallianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen fordert ja schon lange, dass Standortkommunen stärker vom Ausbau von Rechenzentren profitieren sollen.
00:06:25: Der Hintergrund dieser konkreten Forderung ist jetzt die Ankündigung des Koalitionsausschusses den Zerlegungsmaßstab für den Gewerbesteuermestbetrag bei Rechencentren neu zu
00:06:35: regeln.".
00:06:36: Das langwirtige Werbesteuer bei Unternehmen mit mehreren Standorten meist nach gezahlten Arbeitslöhnen verteilt.
00:06:42: Für Rechenzentren passt dieser Maßstab aus sich der Allianz nur bedingt, sie brauchen ja Flächen, Stromanschlüsse, Glasfasern und Planungssicherheit – und beschäftigen am Standort aber oft vergleichsweise wenig Personal!
00:06:53: Eine Jugendauffrage im Auftrag der Allians zeigt, sechzig Prozent der Befragten halten den weiteren Ausbau von Rechencentren in Deutschland für wichtig oder sehr wichtig, fünfzig Prozent
00:07:03: befürworten
00:07:04: neue sogar in der eigenen Region.
00:07:07: Die Allianz fordert deswegen jetzt gerechter verteilen und nicht zusätzlich
00:07:11: belasten.".
00:07:11: So und damit kommen wir zum Thema der heutigen Folge vom ORM Netz.
00:07:16: Software definierte Kraftfahrzeuge, das klingt erstmal so unfassbar technisch und zukunftsmäßig es ist aber längst Realität.
00:07:24: also ich meine Es wird ja mittlerweile in der EU kein Auto mehr zugelassen was nicht mindestens irgendwie ein Verkehrszeichen Erkenner Notbrems Assistenten Und noch sonst was irgendwie für Warnsysteme hat.
00:07:34: und natürlich erzeugen die alle Daten und davon wird es immer mehr geben gerade wenn wir in Richtung ich sage mal autonomes fahren oder selbstfahrende Autos, egal ob jetzt Stufe drei vier oder irgendwann fünf gehen werden.
00:07:45: Und deswegen gucken wir uns heute dieses Thema einmal ganz genau an.
00:07:50: also Wir sind weg von der reinen Maschine dem Auto.
00:07:52: Ich meine wer mal seine Motorhaube aufmacht er sieht ja auch das ist eigentlich nur noch eine Plastikkiste und ich glaube ohne einen Software Auslesetool kann man da heute wahrscheinlich überhaupt gar nichts mehr machen.
00:08:01: Aber wir wollen uns mal anschauen wohin die Reise geht und wie wir eben diesen Computer mit dem wir jetzt auch noch rumfahren am Ende sicher bekommen?
00:08:09: Genau, es geht einmal um Sicherheit und es geht aber auch wie ja immer wenn es um viele viele Daten die irgendwie von A nach B bewegt werden müssen geht.
00:08:17: Geht das auch so ein bisschen um die Infrastruktur dahinter?
00:08:21: Also es braucht ja dafür eben auch verlässliche digitale Infrastruktur wie zum Beispiel Cloud Edge Strukturen Und wir kümmern uns im ECO auch so'n bisschen um das Thema nämlich im Rahmen unseres Fazisprojektes.
00:08:33: da packen wir euch noch mal alle Infos zu in die Show Notes.
00:08:36: wen das interessiert jetzt Aber erst mal so ein bisschen den Rahmen öffnen und dafür habe ich mit Martin Lorenz vom VDA gesprochen.
00:08:48: Autos sind längst nicht mehr nur Motor, Karosserie und Mechanik.
00:08:52: Moderne Kraftfahrzeuge werden immer stärker durch Software, Daten, Sensoren, KI- und Vernetzung geprägt.
00:08:59: Damit entstehen neue Möglichkeiten für Sicherheit, Komfort und Effizienz – aber auch neue Fragen!
00:09:05: Wer da Fahrzeugdaten nutzen?
00:09:06: Wie schützt man vernetzte Autos vor Cyberangriffen?
00:09:10: Und was muss Deutschland tun um bei der Mobilität der Zukunft wettbewerbsfähig zu
00:09:13: bleiben?!
00:09:14: Darüber sprechen wir jetzt mit Martin Lorenz, er leitet beim Verband der Automobilindustrie dem VDA den Bereich Security, Daten und Digitalisierung.
00:09:23: Und beschäftigt sich mit zentralen Zukunftswagen der Branche.
00:09:27: Sichere Vernetzung, Datennutzung, Cybersecurity und digitale Rahmenbedingungen für moderne Kraftfahrzeuge.
00:09:34: Herzlich willkommen hier beim Ohr am Netz Herr Lorenz!
00:09:36: Ja herzlich Willkommen.
00:09:37: vielen Dank für die Anladung.
00:09:39: Ja Herr Lorenz, um einfach mal so zu starten.
00:09:40: Was unterscheidet denn ein modernes vernetztes Auto von heute?
00:09:44: Von einem klassischen Fahrzeug noch vor zehn oder zwanzig Jahren?
00:09:48: Die Fahrzeuge haben sich im Laufe der Zeit doch massiv geändert nicht nur vom Design, vom Antrieb aber auch digital.
00:09:54: diese Veränderung ist ein laufender Prozess.
00:09:57: Der hört nicht irgendwo auf sondern zieht sich halt durch die ganze Brandweite weiter.
00:10:01: Die Fahrzüge werden dadurch natürlich immer digitaler moderner und auch für den Kunden hoffentlich interaktiver und spannender.
00:10:09: Und das wird so ein Prozess, den wir jetzt gerade begleiten um zu sehen wo gehen wir denn dahin?
00:10:13: Ich denke mal wenn man so schaut die software die vierten Fahrzeuge bedeutet auch mehr Funktion im Fahrzeug mehr Software gesteuert aber auch der Nutzer der Kunde der Fahrer die Fahrerin wie man es auch sagen möchte in so einem Fahrzeug.
00:10:26: Das Fahrzeug bleibt über einen gesamten Lehnzyklus aktuell durch Software abwälzt durch Funktionen die besser eingespielt werden können.
00:10:33: So lassen sich Fahrassistenzsysteme, Navigationen aber auch Energiemanagement Systeme wenn ich eben mal zur Riese hier beim Antrieb natürlich dauerhaft optimieren und natürlich dann auch zwangsläufig im Werkstattbesuch nicht unbedingt so schnell erforderlich machen, weil ich vieles schon über Overseer oder Software Erzdeuts besser steuern kann.
00:10:51: Besser auf die Bedürfnisse des Kunden eingehen
00:10:53: können.".
00:10:53: Sie haben jetzt schon ein paar Beispiele genannt?
00:10:55: Ich erlebe das ja auch als Fahrerin also ohne dass ich jetzt Autoexpertin bin aber klar einen modernen Auto.
00:11:01: Ich habe ein Boardcomputer und ich kann inzwischen beim Auto sprechen.
00:11:05: welche Rolle spielen denn Fahrzeugdaten bei dieser ganzen Sache?
00:11:08: Also
00:11:08: eine ganz große Menge Mobilitätsökosysteme funktioniert nur mit Daten inzwischen, um erstmal diesen Begriff Daten im Fahrzeug ein bisschen greifbarer zu machen.
00:11:17: Wir haben mal geschaut wenn ich hundert Kilometer fahre mit Hundert Kmh, dann produziert ein Durchschnittsfahrzeug modernster Art ungefähr fünfundzwanzig Gigabyte.
00:11:26: Wenn ich im Stadtverkehr unterwegs bin, habe ich ungefähr fünfzig Gigabyte die im Fahrzeuge erst einmal erarbeitet und erhoben werden, produziert werden.
00:11:35: Nicht alle Daten werden ausgeleitet, viele bleiben im Fahrzeug.
00:11:39: Aber Fahrzeuge kommunizieren über sich.
00:11:40: für Schnittstellen, digitale Dienste und anderen Fahrzeugen sowie perspektivisch auch mit Verkehrs-Situation und Verkehrsinfrastruktur können Informationen zeitnah oder in Echtzeit quasi dann verarbeiten und auch an andere Verkehrsteilnehmer und der Infrastruktur übermittel.
00:11:57: Und da spielen Mobilitätsdaten und Fahrzeugdaten eine große Rolle.
00:12:01: wie gesagt nicht alle Daten wenn ausgeleitet aber im Fahrtzeug erhoben.
00:12:04: Und das ist natürlich schon mal eine schöne Sache, denn zahlreiche Sensoren und leistungsfähige Steuergeräte ermöglichen den intelligenten Assistenzfunktionen erhöhte Sicherheit, Zero Vision oder Vision Zero Nullverkehrs-Unfälle zu haben.
00:12:16: Das ist das große Ziel was durch diese Assistenzzysteme durch die Daten vielleicht irgendwann erreicht werden kann.
00:12:23: Jetzt haben sie gerade schon gesagt, es entstehen eine Menge Daten.
00:12:26: Teil davon bleibt im Auto und Teil davon wird aber durchaus auch ausgetauscht, ausgeleitet.
00:12:32: Welche Sicherheitsfragen entstehen denn dadurch?
00:12:35: Dass eben KFZ immer stärker vernetzt und datenbasiert sind.
00:12:39: Ganz
00:12:39: klar also mit zunehmender Vernetzung, mit zunimmender digitalen Dienste gibt's natürlich auch steigende Anforderungen an der Selber-Sicherheit.
00:12:46: Also man möchte ja nicht in ein Auto steigen wo ich kann einen Anstrahlgut oder keinen Airbag mehr drin habe.
00:12:50: heutzutage.
00:12:51: Und deswegen müssen wir natürlich auch die Cyber-Sicherheit und die Sicherheit uns anschauen.
00:12:54: Fahrzeuge müssen über ihren gesamten Lebenszyklus Cyber-sicher sein, um vor Cyberangriffen geschützt werden.
00:13:00: Das heißt, wenn sie dann auf der Straße sind, nicht mehr produziert werden ist Cyber- Sicherheiten ein hohes Gut.
00:13:05: Fahrzeug ist ja nicht nur etwas teurer wie zum Beispiel Mobiltelefon oder ähnlichem wo die Halbwertzeit von Cyber Security irgendwann abläuft sondern Wir brauchen die Cyber Sicherheit über den ganzen Lebenzyklos eines Fahrzeugs.
00:13:16: Deshalb setzen Hersteller schon bei der Entstehung bei Security auf.
00:13:20: Design heißt bei der Planung, bei der Entstehung von neuen Fahrzeugen wird schon die Security mit entwickelt und in den Komponenten eingebaut um dementsprechend die Cyber Security Anforderungen auch zu erfüllen.
00:13:31: dies gibt.
00:13:31: Jetzt ist ja ein großes Thema der Stunde KI künstliche Intelligenz.
00:13:35: welche Rolle spielt denn KI im Automobilbereich?
00:13:38: In der Automobilindustrie
00:13:39: also?
00:13:40: ohne KI würde es schon gar nicht mehr funktionieren.
00:13:42: viele kennen schon die assistierten Systeme wo KI schon in den komponenten selbst in so genannten End-to-End-Komponent aktiv ist im Fahrzeug selbst Entscheidungen vorzugreifen zu unterstützen.
00:13:54: Nicht alles ist Hochrisiko, muss man auch sagen.
00:13:56: Wir haben immer noch bei vielen Situationen den Fahrer die Fahrerin hinterm Lenkert, die eingreifen kann.
00:14:01: aber KI spielt nicht nur im Fahrtruckner-Rolle sondern in der ganzen Automobilindustrie und ganzen Bereich der Wertschöpfung sei es in der Produktion, sei es eine Qualitätsabnahme, sei das aber auch direkt im Fahrzeuge.
00:14:13: Also KI ist nicht wegzudenken wird doch immer stärker.
00:14:16: Gerade habe ich angesprochen Software Defined Vehicle.
00:14:18: also software definiert das Fahrzeug.
00:14:20: Inzwischen schrägt man schon von KI definiert das Fahrzeug.
00:14:23: Also ist schon ein Schritt weiter, weil auch ohne KI kann Entwicklung und kein Fahrzeug mehr auf der Straße zukünftig sein wird.
00:14:30: Jetzt brauchen ja vernetzte und perspektivisch auch autonome Fahrzeuge nicht nur eine Technik im Auto, sondern auch eine leistungsfähige digitale Infrastruktur.
00:14:37: Im Hintergrund sprich also Rechenleistung kurze Latenzzeiten ECO arbeitet hier mit Fazis an federierten Cloud Edge Strukturen für solche Anwendungen.
00:14:47: wie wichtig sind solche verlässlichen interoperablen Infrastrukturen?
00:14:51: Für die Zukunft des Fahrens, für die Zukunft der Kraftfahrzeugs
00:14:55: Zwingen notwendig ohne geht es nicht.
00:14:57: ich brauche schnelle Datenaustausche.
00:14:59: Rechenzentren, leistungsfähige Cloud-Edge-Infrastrukturen sind eine zentrale Voraussetzung für Mobilität der Zukunft.
00:15:05: Gerade wenn ich gesagt habe, für rund zwanzig Gigabyte bei hundert Kilometern bis fünfzig Gigabyte.
00:15:10: die Daten müssen verarbeitet werden, müssen ausgeleitet werden in Echtzeit.
00:15:14: Dabei wären Daten sowohl in der Cloud also zentralen Rechen Zentren wie auch am Edge direkt im Fahrzeug oder unmittelbarer Nähe verarbeitete so dass wichtige Informationen besonders schnell zur Verfügung stehen.
00:15:26: Und viele datenintensive Anwendungen, etwa für vernetzte oder hochautomatisierte Fahrzeuge wo ich schon mal das Lenkrad komplett loslassen kann benötigen eine sehr schnelle und zuverlässige Verarbeitung dieser Datenmengen.
00:15:38: Deswegen Rechenzentrumsleistung Cloud Infrastruktur brauchen wir müssen beheben und auch im Fahrzeug genug zur Verfügung stellen.
00:15:45: Was würden Sie denn generell sagen was braucht Deutschland und Europa noch damit die Digitaltransformation des Kraftfahrzeugs gelingt?
00:15:51: Und dass vielleicht auch gerade die deutsche Autoindustrie hier den Anschluss nicht verliert?
00:15:55: Also Mut zu den neuen digitalen Themen, auch Mut Superi auf der Rennutzung.
00:16:01: Ich dachte nicht alles ist gleich hoch Risiko?
00:16:04: Es ist schön dass einige schon reguliert sind.
00:16:06: Da schaffen ein bisschen Sicherheit und Rahmensicherheit für die Industrie.
00:16:09: Man muss nur aufpassen das man nicht jemand überreguliert wird oder vielleicht auch widersprüchlich reguliert wird um den Anschluss nicht so verpasst aber eher schwerer Misse zu haben.
00:16:17: Mich freut es immer wenn ich in Europa neue Rechenzentren gegründet gebaut.
00:16:22: Umso schneller ist die Infrastruktur, um so weniger Latenzzeit nachher weil ich alles in greifbarer Nähe habe.
00:16:27: Darum glaube ich müssen wir hin das wird die Zukunft sein bisschen Datensouveränität zu haben in Europa und Deutschland.
00:16:34: Wenn Sie jetzt mal so zehn Jahre in die Zukunft schauen was denken sie?
00:16:37: wie sieht Autofahren da aus?
00:16:39: Ja schwer zu sagen vor zehn Jahren sahen die Autos auch noch anders aus wie der von Design von Antrieb.
00:16:46: Ich glaube sie werden noch stärker software definiert sein oder sogar Kali definiert.
00:16:50: Sie werden noch stärker vernetzt sagen, auch mit anderen Fahrzeugen direkt.
00:16:54: Achtung gibt es Einsatzfahrzeuge, Rettungsfahrzeug kommt von links rechts, gibt's heute schon stichwort.
00:16:59: die ITS also in vielen Fahrsituationen selbstständig unterstützen oder bestimmte Fahraufgaben werden die Fahrzeuge dann zukünftig übernehmen.
00:17:07: nur zur Fahrer-Fahrerin werden vom intelligenten Assistenzsystem profitieren deren regelmäßige Sicherheits-Updates Software Updates digitale Dienste das Fahrzeug natürlich weiterentwickeln und auch stärken.
00:17:19: Die Stärke der deutschen Industrie wird die Verbindung von hochwertiger Fahrzeugtechnik, guter Software, innovativer Software und derselber Sicherheitsstandard sein.
00:17:27: Und das schon bei Security Design gleich bei der Entwicklung mit drin zu haben.
00:17:31: also ich denke die Fahrzeuge werden noch verletzter sein noch mehr Daten erarbeiten erheben und damit die Mobilität hoffentlich auch ein bisschen sicherer schneller und angenehmer zu gestalten.
00:17:41: Und das selbstfahrende Auto.
00:17:43: Ich meine in den USA, China gibt es das schon?
00:17:45: Denken Sie, dass haben wir dann in zehn Jahren auch endlich hier?
00:17:48: Ja also nicht zu sagen ich habe sogar in Deutschland schon mal hin zu einem Minibus gesessen was Vorbereitung gefahren ist.
00:17:53: Wir haben's in Deutschland ja auch in der Erprobung und es ist eine angenehme Sache.
00:17:58: Ja,
00:17:58: herzlichen Dank Martin Lorenz vom VDA für diesen kleinen Überblick zum vernetzten Fahren.
00:18:03: Moderne Autos sind immer stärker Daten getrieben.
00:18:05: das stellt natürlich auch neue Anforderungen an Cyber-Sicherheit und digitale Infrastruktur.
00:18:11: wir haben hier in Deutschland und Europa gute Voraussetzungen aber wir dürfen nicht alles im Hochrisikobereich sehen und zu viel regulieren sondern brauchen ein bisschen Mut zur Innovation zum Einsatz von KI und anderen neuen Technologien Sagt Martin Lorenz vom VDA.
00:18:28: Herzlichen
00:18:29: Dank!
00:18:32: So damit ist also der Rahmen quasi abgesteckt, nämlich die Daten.
00:18:37: wie kommen sie hin zum Auto?
00:18:38: Wie kommen Sie raus aus dem Auto?
00:18:39: Wie kann man sie dann nutzen?
00:18:41: Wie halten wir dieses Stück Software auf vier Rädern sicher in Sachen Cyber Sicherheit?
00:18:46: und wie sieht die digitale Infrastruktur im Hintergrund aus, damit das Ganze eben auch funktionieren kann?
00:18:51: Und jetzt würde ich sagen gucken wir uns mal So ein Autowagen an, so ein Software-Fahrzeug beziehungsweise ein software definiertes Kraftfahrzeug wie das ja im professionellen Fachstaugung heißt.
00:19:02: und dafür hatte ich das große Glück mit Nils Jäger zu sprechen von Volvo Autonomous Solutions.
00:19:09: Damit gehen wir in die Anwendung.
00:19:11: Nils Jäger ist Präsident von Volvo Autonomous Solutions, er verantwortet bei der Volvo Group den Bereich der autonome Transportlösungen entwickelt, kommerzialisiert und in reale Anwendungen bringt.
00:19:21: Dabei geht es nicht um einzelne Showcases oder reine Zukunftsvisionen wie wir sie ja alle aus den Medien kennen sondern um komplette Transportsysteme für den Güterverkehr, für Minen, für Steinbrüche und eben Lösungen, die schon funktionieren.
00:19:33: Wir sind sehr froh dass er trotzdem Zeit hat für uns.
00:19:35: Herzlich Willkommen im ORMnetz.
00:19:36: Hallo Herr Jägers.
00:19:37: Vielen Dank.
00:19:38: Willkommen auf meiner Seite!
00:19:39: Herr Jager, wenn Sie jetzt einen Menschen ohne Technik vorwissen erklären müssten was Volvo Autonomous Solutions so macht also sagen wir mal ein Elevator-Pitch wie würden sie das erklären?
00:19:48: Ja bei Volvo Autonomous Solutions entwickeln und kommerzialisieren wir Transportlösungen.
00:19:54: Wir fokussieren uns auch zwei Segmenten.
00:19:55: Das ist einmal der Güter Fernverkehr, hier haben wir geografischen Fokus auf USA.
00:20:01: Und dann entwickeln wir auch Transportlösungen für Minen und Steinbrüche.
00:20:05: Hier haben wir zurzeit mehr den Fokus on Europa sind aber gerade dabei auch unsere fühle ein bisschen auszustrecken um in andere Bereiche zu gehen.
00:20:12: Wir arbeiten im Grunde da wo es wirklich Herausforderung im Transportbereich gibt.
00:20:16: Wir haben einen USA insbesondere in Mangeland Fahrern.
00:20:19: dadurch haben natürlich auch sehr hohe Kosten für Fahrer.
00:20:22: Aber auch eine steigende Nachfrage nach Transport überhaupt.
00:20:26: fährt auch Transitzeiten in den USA und mit autonomen Fahrlösungen, Transportlösung können wir eben gut ansetzen.
00:20:32: Anderes Thema ist natürlich Sicherheit insbesondere Riminen, Steinbrüche.
00:20:35: da ist das Sicherheit ein riesen Thema.
00:20:37: wenn man da den Menschen aus diesem Gefahrenbereich herausnehmen kann hat man natürlich sofort einen Nutzen.
00:20:41: Okay
00:20:42: Jäger wie gucken uns beide Beispiele gerne gleich nochmal ein bisschen konkreter an aber vielleicht erstmal so allgemein Welche Rolle spielen denn im Jahr für so eine autonomen Fahrten, Software-Sensorik, Daten und künstliche Intelligenz?
00:20:54: Also worauf setzen Sie da aktuell?
00:20:55: Ja
00:20:55: ich meine Software-sensoren, Daten, Künstliche-Ligenz spielt alles einander.
00:20:59: Jedes hat seine eigene Rolle aber... vergleicht das eigentlich ganz gerne so ein Selbstfahrendsystem mit einem menschlichen Nervensystem.
00:21:05: Am Grunde kann man sagen, die Sensoren, die wir an dem Fahrzeug haben – es kann radar, Leider, Kamera sein – die erfassen im Grunde die Umgebung.
00:21:12: und dann haben wir einen Zentralcomputer der im Grund diese ganzen Daten, die die Sensore eben kreieren.
00:21:17: Der erfasst diese Daten und analysiert diesen Daten und kann dann eben auch Entscheidungen treffen.
00:21:21: Dann haben wir Akteuren, die dann die Entscheidungen umsetzen.
00:21:23: Und man kann im Grundes sagen, dass die Sensor entsprechend den menschliche Auge, des menschlicher Auge arbeitet auf mit Lichtsignalen, das gleiche... unsere Sensoren.
00:21:31: Und dann haben wir die Nerven im Menschen, das ist ja nichts anderes wie eine Datenübertragung und in unserem Trakt sind es Kabel, es ist Cannbus, es isernet.
00:21:38: Dann haben wir das menschliche Gehirn mit dem zentralen Computer.
00:21:42: Der arbeitet natürlich auch mit KI, wo die Daten ausgewertet werden, wo sie analysiert werden oder eben auch entschieden wird.
00:21:48: Was ist das für eine Entscheidung?
00:21:49: Ich verrechte mich verlängte sich bremse ich beschleunige ich überhole.
00:21:52: und die Aktoren, die wir haben, das sind die Befehle des Zentralen Computers der dann eben ein Signal sendet an die Bremse beispielsweise.
00:21:59: So, jetzt reduziert die Geschwindigkeit oder vor allem so und bei Menschen ist es wohl nicht der Nerv aber auch der Muskel der diese Entscheidung umsetzt.
00:22:06: Also so kann man das im Grunde relativ simpel vergleichen zwischen dem selbstfahrenden System und dem menschlichen Nervensystem.
00:22:12: Gut!
00:22:12: Jetzt hatte der Mensch ja am paar Millionen Jahre Evolutionszeit das so zu entwickeln dass er es halbwegs auf die Kette kriegt.
00:22:17: ich sage mal autonomes Fahren gerade von Lkw's ist ein deutlich neueres Thema.
00:22:21: wie gut funktioniert das denn im Jahr zwanzig sechsundzwanzig?
00:22:23: Ja
00:22:24: sehr gut.
00:22:24: aber es ist ja auch so selbst fahren, das wurde ja nicht in den letzten zwei Jahren entwickelt.
00:22:28: Sondern da arbeitet man auch schon per zehn Jahre dran.
00:22:31: Wir fahren heute schon in Minen und in Steinbrüche in Europa voll autonomen.
00:22:34: wir haben unseren ersten Einsatz gestartet in zwanzig dreiundzwanzig im Nordnobby in der Mine und fahren dort seitdem extrem zuverlässig je nachdem wie der Bedarf ist mal zwölf Stunden oder mal vierundzwanzig Stunden aber egal bei welchem Wetter das ganze Jahr Und das haben dann natürlich auch unheimlich viele Erfahrungen gesammelt, nicht nur für die Technologie übrigens.
00:22:51: Auch fürs Geschäftsmodell.
00:22:52: in USA ist es ja im Grunde so dass die Robotaxis und Gründen der Wegbereiter sind auf des autonome Trucks.
00:22:59: Wir sehen ja heute mehr als zehn großen Städten in den USA selbst fahren Robotaxi und im Grunden hat sich die lokale Bevölkerung auch sehr dran gewöhnt.
00:23:07: Es ist akzeptiert und man kann eben auch statistisch nachverfolgen Dass diese Robotaxies an weniger Unfällen beteiligt sind also Sichrennen.
00:23:14: In dem Sinne sind als menschliche Fahrer
00:23:16: Wir Menschen müssen uns erst dran gewöhnen.
00:23:17: Also hier in Europa haben wir ja deutlich krasse Regularien, aber auch in den USA.
00:23:21: die ersten Robotaxis wurden dann immer von so Menschen geprankt, die dann die Dinger in eine Vollbremsung gezwungen haben.
00:23:26: Irgendwann wird es langweilig und irgendwann gewöhnt man sich daran.
00:23:28: Das ist schon mal gut weil das ist ja grundsätzlich ein Problem von Robotern und Menschen, die müssen erstmal miteinander klarkommen.
00:23:33: Jetzt fahren sie in den
00:23:34: U.S.A.,
00:23:35: aber eben mit LKW's.
00:23:36: also ich habe hier die Info zwischen Dallas & Houston oder Dallas und Oklahoma City.
00:23:41: erzählen Sie mal was ist das für einen Lkw?
00:23:43: Wie funktioniert es?
00:23:44: da sitzt also kein Mensch mehr im Führerhaus und beschreiben Sie mal so eine Fahrt.
00:23:49: Ja,
00:23:49: also das ist kein normaler Lkw, das ist ein besonderer LKW,
00:23:52: d.h.,
00:23:53: unsere autonomen Trucks sind ausgestattet mit Redundanz.
00:23:56: Das bedeutet diese Lkws haben immer einen zweiten Zugriff auf die Sicherheitssysteme.
00:24:00: D.h.
00:24:00: ich habe den zweiten Zuggriff auf die Lenkung, die Batterie und auf die Bremse um eben sicherzugehen wenn ein System ausfällt dass ich einen zweiten Zugang dazu hab.
00:24:08: Dann ist natürlich ein wichtiger Bestandteil, dass diese Trucks ausgestattert sind mit der Sensorik mit dem Ganzen, was wir Perception System nennen und dann ist integriert das selbstfahrende System.
00:24:19: Das selbstfahlende System.
00:24:20: in dem Fall für öffentliche Straßen haben wir die Selbstentwickling.
00:24:23: hier arbeiten wir bepartnern es einmal Aurora und Wabi Und wir fahren jetzt seit Ende vierundzwanzig Anfang fünfundzwanziger autonom aber mit Sicherheitsfahrer.
00:24:33: und das ist eben diese Strecke Dallas Houston Aber auch Dallas Oklahoma City.
00:24:36: und im Grunde ist es wenn man mal dabei ist Was passiert dass eigentlich relativ langweilig.
00:24:40: nach einer Weile vergisst man eigentlich Dass der Truck selbst gefahren ist dass man eben versteht, da sind ganz andere Sicherheitsvorkehrungen getroffen als bei einem normalen LKW.
00:24:49: Das heißt jedes Mal wenn so ein Lkw das Terminal verlässt um auf die Autobahn zu gehen oder auf den Highway zu gehen machen wir eine Pre-Trip Inspection.
00:24:56: Das ist eine sehr umfangreiche Inspektion.
00:24:58: Das kann man im Grunde vergleichen mit dem Flugzeug.
00:24:59: Da jedes Flugzeug losfliegt findet ja auch immer vorher noch mal eine Kontrolle statt und das gleiche System waren wir hier.
00:25:05: und das Gleiche passiert aber auch wenn der Truck an der nächsten Station am nächsten Terminal ankommt.
00:25:10: Heute ist es so, wir haben den Sicherheitsfahrer drin und er hat aber keine Hand am Lenkrad.
00:25:14: Er hat sie nahe im Lenkrat um eingreifen zu können muss aber eigentlich nicht mehr reingreifen.
00:25:18: Und wir haben jetzt im Juno bekannt gegeben dass wir im ersten Quartal twenty-seven zwanzig zusammen mit unserem Partner Aurora eben den Sicherheizfahrer entziehen.
00:25:27: das heißt diese Trucks werden ab dem ersten Quarta nächstes Jahr komplett unbemannt.
00:25:32: Diese Strecken da des Houston aber auch eben wenn wir arbeiten an weiteren Strecken in Texas und dann im Sandwelt operieren
00:25:38: Wie stelle ich mir das vor?
00:25:39: Also, sind es Elektroelkawis oder ganz normale Verbrenner.
00:25:43: Was ist wenn der Tankler ist und tankt das Ding auch alleine?
00:25:45: Oder wie funktioniert das operativ?
00:25:47: Ja, ist eine gute Frage!
00:25:49: Der Mehrwert von autonomen Trucks wird eigentlich erreicht je länger der Truck fährt.
00:25:54: Ich kann Ihnen dieses eine Beispiel geben was ich gerne benutze.
00:25:56: Wenn Sie New Yorks hier zu den Essen gerne erdbeeren dann ist die Tatsache dass diese Erdbeere in der Regel aus Kalifornien kommen.
00:26:03: Und wenn sie eine Erdbeere flücken, dann hat die eine Lebensdauer von fünf bis sieben Tagen.
00:26:07: Mit einem normalen Lkw dauert es etwa vier Tage, bis die Erdbäre in New York ankommt.
00:26:12: mit einem autonomen Truck der eben keine Begrenzung hat was die Fahrzeiten hat genau kommt die Erddbeere in zwei Tagen an und dadurch habe ich natürlich sofort einen Nutzen generiert.
00:26:20: das ist glaube ich ein gutes Beispiel um auszudrücken dass auf langen Strecken eben die Vorteile von autonoben fahren besonders sichtbar werden.
00:26:27: deshalb ist zurzeit eigentlich im batterie getriebener lkw noch nicht des thema haben nach wie vor traditionelle Verbrenner.
00:26:34: Wir setzen aber in der Zukunft drauf die Kombination autonomen und Fuelcell, Brennstoffzellen weil das eben eigentlich die ideale Symbiose ist.
00:26:42: Okay also das funktioniert dann sozusagen auch vollautomatisch.
00:26:45: Das Beispiel mit der Erdbeere ist toll, weil im Moment sind auch gerade Obst- und Erdbären in Manhattan doch deutlich teurer, aber auch noch als teurer als wenn man jetzt einfach über die Brücke fährt und im Bundesstaat New York unterwegs ist.
00:26:54: Aber zumindest Naja, wenn es vier Tage mit dem Lkw braucht habe ich nicht mehr so richtig viel Zeit eine frische Erdbeere zu essen.
00:26:59: Also sehr schönes Beispiel dass da im Endeffekt autonomes Fahren richtig gut helfen kann.
00:27:04: und trotzdem ist das ja so.
00:27:06: der Mensch an sich ist ja skeptisch und wir sind hier auch extrem kritisch wenn es um neue Technologien geht also wenn ich sage mal bei tausend Roboter Autos oder autonomen fahrenden Autos Oder Fahrzeugen mal einen Unfall baut dann ist das Geschrei groß wobei wahrscheinlich hundert davon mit menschlichen Fahrern Unfall gebaut hätten.
00:27:21: Wie kriegt man diesen Spagat hin?
00:27:23: Also wie schaffen Sie es bei Volvo Autonomous Solutions, die Menschen da abzuholen und ihnen klar zu machen, hey, das funktioniert?
00:27:29: Ja Angst ist natürlich nie ein guter Ratgeber.
00:27:31: Das heißt, man muss kommunizieren, kommunizierend kommuniziere.
00:27:34: Und das macht man natürlich eben auch indem wir's nicht nur alleine machen, sondern in einem gewissen Verbänden arbeitet.
00:27:38: Aber im Grunde ist halt immer die Frage was ist denn sicher?
00:27:41: Was ist denn der Vergleich?
00:27:42: Wir haben eins Komma zwei Millionen Verkehrstote jedes Jahr.
00:27:44: Ist das dann sicher?
00:27:47: als Menschen.
00:27:48: Wann nehmen wir ein Telefonat im Auto an, man schalten wir das Radio ein oder aus?
00:27:52: Wann werden wir müde?
00:27:53: Habe ich vielleicht mehr Schwierigkeiten in der Dunkelheit zu fahren als sie vielleicht sollte oder hat sich zugebe?
00:27:57: mit einem autonomen Truck haben Sie eine ganz andere Situation.
00:28:00: Der ist immer wach, er wird ziemlich müde.
00:28:02: Er hat dreihundertsechzig Grad Sicht jede Millisekunde.
00:28:07: Und das schafft natürlich der Mensch gar nicht!
00:28:09: Der
00:28:09: hat auch keinen toten Winkel mehr, ne?
00:28:10: Er hat kein toten Winkl, ich sage immer es ist ein Hollywoodstudio auf Rädern.
00:28:13: Das heißt er wird alles konstant erfasst und dann darf man ja auch nicht vergessen wenn wir auf einmal Nebel haben.
00:28:18: beispielsweise die Radarsysteme in einem autonomen Trakt können da durchschauen.
00:28:22: Wenn wir in der Dunkelheit fahren Leidersensoren können Hunderte von Metern schauen vier-fünfhundert Meter also weiter als das menschliche Auge und können eben auch bei Dunkelheid Objekte Menschen wie was auch immer erkennen dass sie das viel früher sehen, einen entscheidenden Vorteil, dass sie viel früher reagieren können und dadurch eben auch Unfälle vermeiden können.
00:28:41: Also da gibt es viel was die Technik heutzutage an Vorteilen bietet oder an Überlegenheit bietet, was das menschliche Auge der Mensch an sich ja mit seiner Reaktionsfähigkeit gar nicht mehr leisten kann.
00:28:52: Diese Entscheidungen werden ja innerhalb von Millisekunden getroffen und ist ja auch nicht so, dass diese Computer irgendwie an Netz angeschlossen sind, dass hier irgendeine Konnektivität brauchen.
00:29:01: Das heißt diese Computer, physisch so richtig große Computer, aber die arbeiten komplett autark.
00:29:07: Das heißt alles ist on-board und keine Entscheidung wird off-board getroffen was auch wichtig ist.
00:29:12: Gerade wenn man eine Namine unterwegs ist da wäre es schwierig mit der Netzverbindung vermute ich mal
00:29:17: In der Mine ist anders, was ich besprochen habe war in der Tat auf öffentlicher Straße.
00:29:20: In der mine ist es in der tat Off-Boot weil in der mine wenn wir keine eigene Konnektivität haben dann schaffen wir eine eigene Konektivitäte indem wir einen WLAN oder ein RTK aufbauen oder eben unser eigenes für FünfG-Netzwerk haben.
00:29:32: Also Mine ist nochmal ein anderer Bereich.
00:29:33: die Komplexität auf der offenen Straße ist natürlich auch ne ganz andere als in der Mine.
00:29:37: weiß ich genau wer kommt rein und wer operiert da?
00:29:40: Da hab' ich viel mehr Einflussmöglichkeiten, das Geschehen zu bestimmen.
00:29:43: Okay und deswegen vielleicht auch zum Anfang feste Transportrouten für den Güterverkehr die komplett autonom gefahren werden in dem öffentlichen Straßenverkehr weil man dann zumindest die geografischen und physischen Rahmenbedingungen relativ fixiert hat.
00:29:57: oder warum fährt der autonome Lkw nicht irgendwo hin sage ich jetzt mal?
00:30:02: Das
00:30:02: ist richtig wir arbeiten.
00:30:03: man nennt es terminal to terminal.
00:30:05: also Im Grunde sind die Transportroten fest definiert und diese Terminals, die stehen auch direkt neben dem Highway.
00:30:12: Das heißt der Anhänger wird an den autonomen Truck-Geladen angehängt und dann wird der Truck in Gang gesetzt geht im Grunde die Rampe hoch und ist direkt auf dem Highway bis zu dem Endseal, dem Terminal und das kann dann zweieinhalb Kilometer, es kann aber auch fünfzehnhundert Kilometer weg sein und verlässt dann eben den Highway und geht direkt wieder ins Terminal.
00:30:29: Und das bedeutet wir nennen das ODD Organizational Design Domain.
00:30:32: Das heisst die Umgebung, die ist relativ definiert.
00:30:35: alle Fahrer fahren in die gleiche Richtung.
00:30:37: Wir haben relativ vergleichbare Geschwindigkeit, aber wir haben eben auch ein Umfeld was... relativ genau vorhersehbar ist.
00:30:44: Aber natürlich gibt es Baustellen, natürlich gibt's Unfälle und auf all diese Thematiken ist natürlich so ein Fahrzeug oder das Fahrsystem vorbereitet.
00:30:51: Es gibt auch sowas, das nennt sich Minimum Risk Benöver.
00:30:53: also wenn es zu einer Situation kommt wo das Fahrzeug angehalten wird muss dann kann es eben auch auf eine sichere Art und Weise an den rechten Rand fahren in dem Moment wo es notwendig ist.
00:31:02: Ja was müsste jetzt eigentlich passieren damit wir in Europa und Deutschland auch eben autonome Trucks vielleicht auch erst mal auf fixen Routen fahren haben?
00:31:09: Im Grunde ist es so, für autonome Fahrsystemen habe ich vier Voraussetzungen.
00:31:12: Ich brauche die Technologie.
00:31:13: Die Technologie muss sicher sein also sichere Technologie, ich brauche Regulation aber auch die Unterstützung der Allgemeinheit, das ist die gesellschaftliche Zustimmung.
00:31:23: und dann muss ich natürlich auch etwas skalieren können, industrialisieren können.
00:31:27: Und im Grunde isst es so Regulation bestimmt wo und wann man mit autonomen Fahren anfängt.
00:31:32: Deswegen sind wir eben auch in den USA, weil da die Regulation uns das heute schon erlaubt.
00:31:37: und jetzt macht die EU, macht Schritte um autonomes Fahren für LKWs zu ermöglichen.
00:31:41: Es wurden gesondere Testkorridore eingerichtet
00:31:44: usw.,
00:31:45: aber es ist nach wie vor noch eine andere Regulation, die erlaubte uns vielleicht ein Testbetrieb, aber nicht das wirkliche Fahren.
00:31:51: Das wird kommen!
00:31:52: Ich glaube die EU hat ja auch klar gesagt sie möchte in gewissen Bereichen nicht hinter China oder in den US hinterherfahren.
00:31:58: dazu gehört ihr auch eben auf das Autonome fahren.
00:32:00: Die Technik, die wir in den USA haben, die können wir in Europa anwenden.
00:32:04: Das heißt ich muss diese Systeme noch etwas schulen.
00:32:06: Wir haben andere Verkehrsschilder und ein paar andere Verkehrsflüsse aber die Technologie ist das selbstfahrende Fahren.
00:32:11: Das ist eigentlich nicht mehr die Thematik.
00:32:13: es sind mir die anderen zwei Themen also einmal die Regulationen und dann brauchen natürlich auch gesellschaftliche Unterstützung dafür Und Ich glaube die gesellschaftlichen Unterstützungen werden wir was ähnliches sehen dass wir auch im usa sind.
00:32:22: Also die Robotexis sind zum Grunde ein Wegbereiter für uns Und wir hören ja mehr und mehr auch heute von Europäern, die was weiß ich in San Francisco den Orsten oder in Atlanta waren.
00:32:32: Dann haben diese Robotexis von Weymo und Verhandlungs- und anderen gesehen.
00:32:35: Die überwiegende Mehrzahl ist begeistert.
00:32:37: Ich habe glaube ich gar noch Kritik gehört und ich glaub das wird sich auch fortführen und würde darauf Europa kommen.
00:32:41: UnEuropa ist natürlich ein riesiger Markt Den wir auf keinen Fall vernachlässigen wollen und wir haben hier auch Probleme mit.
00:32:47: Haben wir genug Fahrer?
00:32:48: Die Kosten für die Fahrer sind hoch.
00:32:49: Wer will eigentlich auch wirklich in Europa Langstrecke machen wenn man von Südspanien bis nach Nordnorwegen fahren muss als Fahrer häufig im Tandem unterwegs, in einem Fahrzeug über zwei Wochen.
00:32:58: Das ist nicht das angenehmste Umfeld und nicht unbedingt angenehme Aufgabe die man da hat.
00:33:02: also da ist eine Nachfrage da.
00:33:04: wir spüren es Wir spülen jetzt auch.
00:33:06: ich krieg regelmäßig Anfragen von der EU oder von einzelnen europäischen Ländern die eben wissen wollen Wie können wir das in Gang setzen?
00:33:13: Welche Rahmenbedingungen braucht ihr?
00:33:14: Also ich habe allein vergangene Woche, hab' ich zwei Anfragen bekommen aus zwei europäischen Ländern.
00:33:19: Da ist wirklich Druck auf dem Kessel!
00:33:21: Was ich noch sagen will was auch wichtig ist und was nicht unbedingt jeder weiß... In Europa werden die Trucks der für die Welt erfunden und entwickelt.
00:33:27: Das sind im Grunde die Volvo-Gruppe, das ist Traton, die ja zu VW gehören und Daimler Trucks.
00:33:32: Es sind drei europäische Konzerne.
00:33:33: dann haben wir im Grunden noch einen amerikanischen und noch Japan.
00:33:36: aber hier in Europa ist eigentlich das Herz für die Lkw-Branche.
00:33:41: Technologie hinbringen, um wirklich zu zeigen was wir können und zu was wir alles fähig sind.
00:33:45: Nils
00:33:45: Jäger, Präsident von Volvo Autonomous Solutions verantwortet bei der Volvo Group den Bereich der autonome Transportlösung entwickelt, kommerzialisiert und in reale Anwendungen bringt im Moment noch in Minen in Skandinavien und in den USA bald dann auch hier bei uns auf der Straße hoffentlich.
00:34:00: Ja Jägers vielen Dank für ihre Zeit!
00:34:01: Ich danke,
00:34:02: hat Spaß gemacht.
00:34:06: Das Kraftfahrzeug der Zukunft oder das Auto der Zukunft ist gar nicht mehr so ein isoliertes Produkt, also so das Auto.
00:34:13: Sondern es ist eben Teil eines digitalen... Mobilitätssystems.
00:34:18: Wir sprechen ja an ganz vielen Zusammenhängen von digitalen Ökosystemen und das ist natürlich im Bereich Mobilität genauso, also es braucht die Infrastruktur drumherum, es brauchen die Daten und es sind irgendwie ganz viele Akteure im Grunde in diesem Ökosesystem rund ums Auto inzwischen
00:34:36: involviert.".
00:34:37: Und wir haben's nicht leicht hier in Deutschland?
00:34:39: Also weil ich meine wenn du dir anguckst der deutsche Autofahrer an sich... Das ist so ein Traditionalist!
00:34:44: Ja also wir haben auch keine Geschwindigkeits- und wir sind da, das ist ja unser guilty pleasure.
00:34:49: Und da gilt es natürlich auch gerade erst mal bei denen Vertrauen zu schaffen also Vertrauen in die Sicherheit von so modernem Schnickschnack wie Software und Computer und solche Sachen.
00:34:58: Also ich glaube da haben wir's wahrscheinlich als Standort mit den Menschen schwieriger.
00:35:02: aber deswegen müssen wir halt rundherum die Bedingungen erstmal richtig schaffen dass eben alles gut funktionieren kann.
00:35:07: stichwort digitale Infrastruktur zum Beispiel
00:35:09: Ja und im Bereich Nutzfahrzeuge fand ich ganz interessant zu sehen, dass autonome Nutz-Fahrzeuge ja nur dann funktionieren wenn die Rahmenbedingungen klar sind.
00:35:18: Also wenn die Routen klar sind, wenn man definierte Betriebsbereiche hat, wenn die Prozesse drum herum, die Logistikprozesse klar sind eine klare Flottensteuerung.
00:35:27: da ist natürlich drumherum ein Sicherheitskonzept das eben auch
00:35:30: passt.
00:35:31: Ja, aber wir sehen halt auch deutlich das autonome Fahren für uns alle ist schon noch ein Stück weg.
00:35:35: Es geht schrittchenweise voran.
00:35:37: natürlich dann erstmal im professionellen Sektor.
00:35:40: ganz klar.
00:35:41: ja es gibt im Moment noch relativ begrenzte use cases Aber es war ja auch zu erwarten, dass diese Entwicklung noch ein paar Jährchen dauert.
00:35:48: Vielleicht nochmal einen Blick auf die Zahlen.
00:35:49: Sechsohnundfünfzig Milliarden US-Dollar Wertpotenzial bis zwanzig dreißig das ist zumindest erst mal sage ich mein guter Ansatz für die Industrie da auch weiterzumachen.
00:35:58: wir müssen halt mit Regulierungen und dem Ausbau der digitalen Infrastruktur da auf jeden Fall schnell nachziehen damit das Ganze eben in Deutschland auch gut funktionieren kann.
00:36:07: Ja, und ich denke so als Schlussfolgerung kann man auf jeden Fall sagen die Zukunft der Mobilität entscheidet sich eben nicht nur im Auto.
00:36:13: Nicht nur auf der Straße sondern eben auch in Rechenzentren an der Edge in Datenräumen und in dazugehörigen Standards und Cyber Security Prozessen.
00:36:23: Du fährst im Gegensatz zu mir ein sehr modernes Auto.
00:36:26: Wie wärst du denn eingestellt, wenn du da den Knopf hättest?
00:36:29: Fahrt du mich mal alleine.
00:36:30: ich will jetzt mal einen Buch lesen.
00:36:32: Hättest du da Berührungsängste oder
00:36:33: ist das was... Ja, so weit bin ich halt noch nicht.
00:36:36: ne also ich
00:36:37: finde
00:36:37: schon dieses... Ja, aber das Vertrauen muss man dann halt auch erst mal haben.
00:36:42: Also ich glaube für die Generation nach uns, die dann in solchen Autos schon fahren lernen wird, dass alles ganz normal sein.
00:36:47: Aber wenn man eben auch noch das analoge Auto gewohnt ist finde ich fällt einem das schon so ein bisschen schwer da los zu lassen.
00:36:54: also ich find zum Beispiel auch schon diesen Einparkassistenten wo man ja theoretisch auch schon das Lenkrad loslassen kann und dann fährt der einen so selbst irgendwie in die Parklücke.
00:37:03: Finde ich schon so'n bisschen spooky immernoch.
00:37:05: Ja, ich finde es ganz geil.
00:37:06: Ich habe das mal ausprobieren dürfen bei einem der ersten Autos.
00:37:08: Das war glaube ich ein Range Rover den bin ich mal Probe gefahren was so ein Ding hatte.
00:37:12: Dummerweise hatte man mich im Autohaus nicht eingewiesen dass sich die Bremse immer noch selber betätigen musste.
00:37:16: Das heißt also das Ding hat sich voll automatisch auf einen Lieferwagen drauf gesetzt.
00:37:21: Das waren eine tolle Probefahrt!
00:37:24: Also insofern ganz wichtig, liebe Leute.
00:37:27: Egal welches Auto ihr fahrt RTFM read the fucking manual ist entscheidend also auch bei den modernen Autos.
00:37:33: oder hört dem Assistent zu wenn er euch sagt wie es geht.
00:37:36: ganz wichtig
00:37:36: genau ja ich würde sagen in diesem Sinne gute Fahrt
00:37:40: und RTFN packe ich mir aufs T-Shirt oder?
00:37:43: Ich mache so eine T-shirt Serie
00:37:45: sehr schön die verticken wir dann hier als Merchandise für den Podcast.
00:37:48: bleibt
00:37:48: gesund, habt einen schönen Sommer bis zum nächsten Folge
00:37:55: der Podcast des ECO, Verband der Internetwirtschaft.
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