Vom Fabrikarm zum Lebensretter: Wie KI die Robotik verändert
Shownotes
Robotik wird durch Künstliche Intelligenz vielseitiger, flexibler und für immer mehr Einsatzbereiche interessant – von der Industrie über die Pflege bis zur Wasserrettung.
In dieser Folge von „Das Ohr am Netz“ sprechen Sidonie Krug und Sven Oswald mit drei Gästen über die Zukunft der Robotik in Deutschland.
Prof. Dr. Hans Theiss, Bundestagsabgeordneter und fachpolitischer Sprecher der CSU im Bundestag für Forschung und Technologie, spricht über die geplante Robotik-Roadmap 2030, Förderprogramme und den Einsatz von Robotern gegen den Fachkräftemangel.
Alex Dickmann, Projektleiter im AI Village und NRW-Regionalgruppenleiter des KI Bundesverbands, erklärt, wie KI Robotern neue Fähigkeiten verleiht, welche Chancen sich für Start-ups ergeben und wo Europa im internationalen Wettbewerb steht.
**Olivier Wiesner **zeigt mit dem Wasserrettungsroboter „Dolphin 3“, wie Robotik ganz konkret Menschenleben retten kann.
Die Folge zeigt: Robotik ist längst Realität – und KI könnte ihren Einsatz in den kommenden Jahren grundlegend verändern.
Redaktion: Christin Patricia Müller, Irmeline Uhlmann, Anja Wittenburg, Erik Jödicke Schnitt: David Grassinger Moderation: Sidonie Krug, Sven Oswald Produktion: eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.
Transkript anzeigen
00:00:09: Hallo zusammen und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Das Ohr am Netz.
00:00:14: Hallo Sven!
00:00:26: Absolut, du hast es schon eingeläutet das Thema.
00:00:28: Ja ich wollte dich gerade fragen ob du irgendwelche Roboter bei dir zuhause schon im Einsatz hast?
00:00:33: Hallo!
00:00:33: Was ist denn das bitte für eine Frage Sidoni?
00:00:35: natürlich also hier links neben mir steht mein wenn er sich trocknet viel zu laut pumpen da aber sehr geiler Staubsaugroboter Staubsaugwisch alles macht Roboter mit Tank und einem Quatsch.
00:00:47: Wir haben vor fast zwei Jahren hier den kompletten Erdgeschossboden neu gemacht und seitdem habe ich den viermal von Hand gewischt.
00:00:52: Das macht das Ding alleine!
00:00:54: Und draußen vorm Fenster fährt mein Rasenmähroboter, und zwar ohne Draht im Boden weil den hab' ich immer zerstört.
00:01:00: mittlerweile auf Kamera- und GPS-Basis und es funktioniert super.
00:01:05: Also ich bin mit den beiden Robotern sehr, sehr happy.
00:01:07: Was robottet denn bei dir schon so rum Sidonie?
00:01:09: Ja das habe ich tatsächlich beides gar nicht.
00:01:12: also weil ich eben auch keinen Garten hab.
00:01:14: deswegen brauche ich auch keinen Roboter der den Met.
00:01:17: Ich muss jetzt tatsächlich mal überlegen ne also so einen richtigen Roboter da bin ich noch nicht so weiter.
00:01:24: bist du tatsächlich weiter Voll der Gadget hier.
00:01:27: Ja, aber es liegt auch daran, dass ich echt ein fauler Sack bin und die Roboter an der Stelle mir wirklich schon gut Arbeit abnehmen können.
00:01:33: Aber ich würde auch so einen Küchenroboterarm geil finden, der für mich die Zwiebeln schneidet oder die Pfanne schenkt während ich mich um den Abschmeckscheiß kümmere.
00:01:41: Ja Einsatzgebiete kann ich mir auch vorstellen.
00:01:43: auf jeden Fall also nicht nur bei dir sind Roboter schon Realität sondern natürlich auch in der Industrie.
00:01:50: da bauen sie schon Autos erkunden Den Mars und retten teilweise sogar Menschen nehmen.
00:01:56: Also weltweit arbeiten tatsächlich inzwischen schon mehr als vier Komma sechs Millionen Industrie Roboter zum Beispiel, in Fabriken.
00:02:04: Fünfhundertzwanzigtausend wurden alleine im Jahr zwanzigvierundzwanzigt das ist jetzt die aktuellste Zahl, die wir gefunden haben weltweit neu installiert.
00:02:14: Inzwischen sind das wahrscheinlich auch schon viel viel mehr Ja, und Deutschland steht ganz gut da.
00:02:18: In dem Jahr zwanzig vierundzwanzig fast siebenundzwantigtausend installierte Industrieroboter – und damit ist Deutschland der größte Robotermarkt immerhin Europas und der fünf größte weltweit!
00:02:28: Und auch viele Hersteller und Erfinderinnen und Erfinder und Forscher kommen eben hier aus Deutschland.
00:02:32: deswegen kümmern wir uns in dieser Folge um das Thema Robotik beziehungsweise die neue Ära der Robotik.
00:02:38: aber erstmal kümmern wir uns um die ganzen Neuigkeiten.
00:02:47: Eine aktuelle Jugendaufumfrage im Auftrag vom ECO zeigt, dass der Erwachsenen in Deutschland für wahrscheinlich in den kommenden fünf Jahren durch Deepfakes oder andere KI-Manipulationen getäuscht zu werden.
00:02:58: Halleluja!
00:02:59: Nur achtundzwanzig Prozent rechnen dagegen damit, dass schädigende oder missbräuchliche KI-Inhalte über ihre eigene Person erstellt werden?
00:03:06: Ja, das ist sehr schön.
00:03:07: Seit dem zweiten August gelten neue Transparenzpflichten des europäischen AI-Acts.
00:03:12: KI generierte oder manipulierte Inhalte müssen unter bestimmten Voraussetzungen gekennzeichnet werden.
00:03:17: Der ECO warnt allerdings, Kennzeichnungen allein schützen natürlich nicht vor Betrug, Identitätsmitzbrauch oder digitaler Gewalt.
00:03:23: zu dem fehlen weiterhin einheitliche technische Standards für die Umsetzung.
00:03:27: Der Verband fordert deshalb klare Regeln, verständliche Hinweise mehr digitale Bildung und verlässliche Möglichkeiten verdächtige Inhalte zu melden.
00:03:34: Die Umfrage und weitere Informationen zu den neuen Transparenzpflichten verlinken wir natürlich in den Show Notes zu dieser Folge!
00:03:41: Auch zweiundvierzig Jahre nach dem Empfang der ersten E-Mail in Deutschland bleibt die E-mail laut Eco das größte Einfallstor für Cyberkriminalität.
00:03:49: Eine repräsentative Ugoff Umfrage zeigt, sechsohnachtzig Prozent der Erwachsenen halten mindestens ein sichtbares Merkmal wie den Namen des Logos oder eine plausibel wirkende Absenderadresse für einen ausreichenden Vertrauensnachweis.
00:04:02: Doch genau diese Merkmale lassen sich leicht imitieren.
00:04:04: Eco sieht deshalb vor allem Unternehmen und Emailanbieter in der Pflicht – sie müssten ihre Absender-Identität technisch absichern, sämtliche Versandquellen kontrollieren und möglichen Missbrauch kontinuierlich überwachen.
00:04:16: Dabei helfen Verfahren wie SPF, DKIM und DMARC mit denen sich Versandbenachrichtigungen, Signaturen und verwendete Domains jederzeit überprüfen lassen.
00:04:27: Die vollständige Meldung packen wir hier auch in die Shownotes und dann könnt ihr selber mal gucken, wie sicher eure Absenderadressen eigentlich sind!
00:04:35: Robotik ist ein spannendes Thema.
00:04:36: Ist es eigentlich schon immer, seitdem's Science Fiction gibt?
00:04:38: Aber Robotik erlebt gerade auch hier in Deutschland aktuell einen regelrechten Boom.
00:04:42: Das liegt unter anderem daran, dass die KI so stark geworden ist und KI-basierte Robotik ein richtig wichtiges Thema ist.
00:04:49: denn... ...ist das nicht cool wenn sich die Roboter Sachen bei uns abgucken oder wir denen einfach sagen was sie tun sollen und Sie es dann eben genauso machen?
00:04:55: außerdem gehts natürlich voran in Sachen Rechenleistung, die man dafür braucht Und auch die Sensorik ist immer besser geworden in den letzten Jahren Ja, und ich war ganz überrascht das zu lesen.
00:05:05: Aber es ist tatsächlich so dass Deutschland Europas führender Robotik-Standort ist durch die ganze Forschung, die wir hier zu dem Thema haben Die Unternehmen, die das dann eben auch gleich anwenden Und eine ganz gute staatliche Förderung.
00:05:18: Es kommen tatsächlich inzwischen hier schon fourhundertneunvierzig Industrieroboter auf Zehntausend Beschäftigte.
00:05:25: Damit liegt Deutschland europaweit an der Spitze Und in den vergangenen Jahren wurde das Robotics-Institut Germany gegründet.
00:05:33: Das stärkt auch noch mal die Zusammenarbeit von Forschung und Unternehmen, man sieht also Deutschland investiert tatsächlich kräftig in die Zukunft der Robotik durch neue Studiengänge auch und sogenannte Robo Hubs und Forschungszentren in diesem Bereich.
00:05:48: Aber diese spannenden Entwicklungen passieren natürlich nicht nur in der Industrie in Fabriken sondern KI macht Robotik zunehmend geeignet für ganz komplexe reale Situationen.
00:05:57: Da haben wir ein paar schöne Beispiele hier in dieser Ausgabe auch.
00:06:00: Also natürlich geht es um autonome Fahrzeuge und da vielleicht noch gar nicht so sehr das autonomme Fahren von unseren PKWs frei wild auf der Straße, es geht um medizinische Robotik also nicht mehr nur der Roboterarm der was gegen den Tremor also des Händezittern des Chirurgen macht sondern der eben da ganz viel möglich macht.
00:06:18: Es geht um Rettungsroboter die Menschenleben retten keine Ahnung, Erdbeben-Situationen aus Minenfeldern oder auch im und unter Wasser.
00:06:26: Und natürlich um intelligente Assistenzsysteme die uns bei all unserem Tun in Zukunft unterstützen.
00:06:32: das kann mal der Einkaufsassistent sein der dafür sorgt dass ich eben nicht die Milch vergesse.
00:06:38: Das geht aber noch viel weiter.
00:06:41: Ja und Ich war ganz überrascht das zu lesen Aber es ist tatsächlich so.
00:06:46: Europas führende Robotik-Standort ist, durch die ganze Forschung, die wir hier zu dem Thema haben.
00:06:52: Die Unternehmen, die das dann eben auch gleich anwenden und eine ganz gute staatliche Förderung.
00:06:57: Es kommen tatsächlich inzwischen hier schon fourhundertneunvierzig Industrieroboter auf zehntausend Beschäftigte.
00:07:03: damit liegt Deutschland europaweit an der Spitze Und im Jahr ist das Robotics Institute Germany gegründet.
00:07:11: Das stärkt auch noch mal die Zusammenarbeit von Forschung und Unternehmen, man sieht also Deutschland investiert tatsächlich kräftig in die Zukunft der Robotik durch neue Studiengänge auch und sogenannte Robo Hubs und Forschungszentren in diesem Bereich.
00:07:26: Also Robotik ist, war es schon immer und bleibt es weiterhin weit mehr als nur der humanoide Roboter.
00:07:31: Viele Roboter sind heute Teil unseres Alltags auch wenn sie gar nicht unbedingt wie so ein Roboter, wie man ihn sich vorstellt aussehen.
00:07:37: Sie haben unser Leben durchaus vereinfacht!
00:07:42: Ja genau darum geht es auch im ersten Interview.
00:07:45: das AI Village ist der Innovationscampus für künstliche Intelligenz und Robotik in Nordrhein-Westfalen und eines der Ankerprojekte des Strukturwandels im Rheinischen Revier.
00:07:57: KI wird dann richtig spannend, wenn sie unsere digitale Welt verlässt und in der physischen Realität ankommt.
00:08:04: Etwa in Robotern, autonomen Systemen oder der Industrie.
00:08:07: Genau dafür steht das AI Village – ein Innovationscampus für KI- und Robotik, der Forschung, Wirtschaft und Gründer vernetzt und künstliche Intelligenz erlebbar macht!
00:08:18: Wie dieses Ökosystem funktioniert und welche Rolle Robotik dabei spielt, darüber spreche ich heute mit Alex Dickmann.
00:08:24: Er ist AI Village Projektleiter und NRW Regionalgruppenleiter des KI Bundesverbandes.
00:08:30: Herzlich willkommen Alex hier beim Ohr am Netz!
00:08:32: Ja vielen Dank dass ich da sein darf.
00:08:34: Ja, Alex erzähl doch mal.
00:08:35: Wenn du das AI Village so in einem Satz beschreiben müsstest was macht ihr denn da anders als jetzt vielleicht so klassische Tech Hubs oder Co-Working Spaces die man so kennt?
00:08:43: Ich würde sagen wir leben den Wandel Wir sitzen in Hürt also direkt vor den Toren von Köln In dem ehemaligen Fernsehstudio und das ganze Gelände kennen die Zuhörer vielleicht aus den Neunzigern Frühen zweitausend an.
00:08:55: Da wurde hier Fernsehe Geschichte quasi geschrieben viele Talkshows gedreht.
00:08:59: Hier hat schon Wandel stattgefunden, weg von Medienproduktion hin zu einem digitalen Campus auf dem eben künstliche Intelligenz aber auch digitale Anwendungen stattfinden.
00:09:09: Und wir sind ein Strukturwandel-Projekt was sich damit beschäftigt das Thema künstlicher Intelligenze in die Region zu treiben.
00:09:15: Wir sind getragen von einem großen Netzwerk, wir haben den KI Bundesverband als Partner dabei die Stadt Hürt.
00:09:21: Wir haben zwei Frauenhofer-Institute, die Rheinische Hochschule aus Köln und dahinter viele weitere Hochschulen unternehmen, die mit dabei sind.
00:09:27: Und ja, wir sind kein klassischer Co-Working Space wie man das vielleicht kennt wo Leute hinkommen nur zu arbeiten.
00:09:33: Wir sind auch nicht wie vielleicht andere Techhubsen dort wo man sich einfach nur trifft, wo nur das Netzwerk stattfindet.
00:09:39: Sondern wir haben ein sehr breites Angebot.
00:09:41: Wir nennen das Ganze bei uns ganz gerne KI erleben, erlernen und entwickeln.
00:09:47: Der erste Einstieg in das Thema künstliche Intelligenz, wir haben Demonstraturen hier.
00:09:51: Hier kann ich mal mit KI rumspielen?
00:09:52: Du hast es gerade schon gesagt, KI aus der Digitalen in die physische Welt reinholen,
00:09:57: d.h.,
00:09:57: wir haben Roboter hier, die hier stehen.
00:09:59: Wir haben natürlich auch Web-Anwendungen, die man mal ausprobieren kann.
00:10:01: Man kann sich auch mal eine VR-Brille aufsetzen, auf der dann KI Anwendung beispielsweise laufen Immer mit dem Ziel so ein bisschen die Angst und vielleicht auch die Unwissenheit zum Thema KI abzuholen.
00:10:10: Wir machen daneben sehr viele Veranstaltungen sowohl für breite Öffentlichkeit, vor allen Dingen aber häufig eben auch Industriebezogen bzw.
00:10:18: Branchen bezogen mit einem klaren Fokus wo kann ich KI eigentlich einsetzen?
00:10:21: Dann das zweite KI Erlernen.
00:10:23: es gibt Workshops bei uns aus den Weiterbildungsangebote.
00:10:25: Ich kann mal mein erstes eigenes neuronales Netz trainieren eine Bilderkennungsoftware vielleicht trainieren Aber auch so was wie Prompting-Schulungen die wir hier anbieten und dass letzte KI entwickeln.
00:10:35: Wir beraten Unternehmen dann tatsächlich auch.
00:10:37: also Unternehmen kommen zu uns vor allem die mittelständische Unternehmen aus der Region, die sagen ich muss jetzt KI irgendwie einletzen.
00:10:43: Habe ich verstanden?
00:10:44: Aber das kann ich damit eigentlich machen.
00:10:46: erfülle ich eigentlich die Voraussetzung?
00:10:48: welche Herausforderung habe ich eigentlich wo KI tatsächlich helfen kann.
00:10:51: Da versuchen wir die Unternehmen so gut es geht zu begleiten um sie dann eben häufig für uns zum letzten Schritt wieder zu vernetzten mit Anbietern aus der Privatwirtschaft, die tatsächlich auch Lösungen anbieten.
00:11:00: Was uns dann vielleicht auch noch mal von anderen Hubs und ähnlichem unterscheidet ist, wir sind gefördert über Strukturwandelgelder des Bundes.
00:11:06: Über das Bundeswirtschaftsministerium.
00:11:08: Deswegen können wir alle unsere Angebote hier kostenlos anbieten.
00:11:11: Also von Veranstaltungen über Weiterbildung bis hin zu Ratungsangeboten ist tatsächlich alles kostenlos und stehen wir den Unternehmen oder Organisation hier in der Region zur Verfügung.
00:11:20: Eure Zielgruppe sind aber schon primär Unternehmen, also jetzt nicht sozusagen die normalen Nutzerinnen und Nutzern?
00:11:25: Ne genau!
00:11:25: Die meisten sind schon eher Unternehmen.
00:11:27: Wir haben aber durchaus eben auch Angebote, ja alles was irgendwie in die Weiterbildung geht jeder normale Nutzer ist am Ende auch irgendwie Mitarbeiter in einem Unternehmen.
00:11:35: Wir haben im Sommer, unserem Kultursommer beispielsweise da zeigen wir einen KI-Film.
00:11:40: Im Anschluss gibt es eine Ethik Diskussion dazu.
00:11:43: Da geht's dann eher wieder darum die Gesellschaft ein bisschen mitzunehmen auch auf das Thema fortzubereiten und natürlich auch die ich glaube sehr wichtige Diskussionen über das Thema KI und natürlich auf Robotik zu führen.
00:11:52: Jetzt hast du gerade gesagt, euch geht's um Strukturwandel.
00:11:55: Ihr seid ein Akteur mitten im Struktur-Wandel.
00:11:57: wir erleben ja grade bei dem ganzen Thema KI einen enormen Wandel, einem enormen Fortschritt gerade bei Foundation Models.
00:12:04: Warum glaubst Du das jetzt genau der richtige Zeitpunkt für den Durchbruch intelligenter Robotik ist?
00:12:09: Weil gerade zwei Sachen zusammenbekommen!
00:12:11: Wir haben auf der einen Seite die Softwareentwicklung und die KI Entwicklung, die du grad schon angesprochen hast, die großen Sprachmodelle, die es sehr einfach machen für uns als Menschen eben mit Software oder dann eben zukünftig auch mit Robotik zu integrieren.
00:12:23: Das ist der eine Schritt.
00:12:24: und das andere was wir sehen, dass auch die Robotik selbst also des die Ingenieurskunst die Weiterentwicklung das Ganze nicht enorm weiter entwickelt.
00:12:31: Die einige haben vielleicht das Bild von Friedrich Merz im Kopf der jetzt Anfang des Jahres in China war Und man hat da den ganzen tanzenen Roboter gesehen usw.
00:12:38: Das war vor einigen Jahren tatsächlich noch undenkbar.
00:12:40: Wir sehen jetzt heute die Roboter bekommen es tatsächlich hin sich fast so zu bewegen wie Menschen manchmal auch schon besser zu bewegen als wir Menschen.
00:12:48: Also den Seite hoch krieg ich zumindest nicht hin, ich weiß nicht wie es bei dir aussieht.
00:12:52: Schwierig ja!
00:12:52: Und daneben ist halt sie werden auch erschwinglich.
00:12:56: also was vielleicht vor ein paar Jahren noch mehrere hunderttausend Euro Kostetouch bekomme ich jetzt so einen Unitry Roboter beispielsweise für einen kleinen fünfstelligen Betrag kommt immer auf die Version an welche ich tatsächlich haben möchte.
00:13:06: Es wird also erschwinglicher Ich kann mir Roboter tatsächlich leisten und auf der anderen Seite wird's eben auch einfacher mit ihnen zusammenzuarbeiten.
00:13:13: Was man aber auch sagen muss, das haben wir hier erlebt.
00:13:15: Wir haben auch einen von diesen humanoiden Unit für Robotern da.
00:13:18: die Programmierung ist nach wie vor herausfordernd.
00:13:20: Das ist jetzt nicht dass man sich den kauft und dann stirbt das ganze Haus automatisch oder ähnliches.
00:13:25: Es ist schon noch ein Schritt.
00:13:26: Man muss da schon noch Entwicklungsleistungen reinsetzen.
00:13:28: Vor allen Dingen dann eben diese Verbindung mit Robotik und KI wird sicherlich irgendwann spannend wenn ich also dem Roboter einfach per normaler Sprache einen Befehl geben kann Und er ihn automatisiert ausführt.
00:13:38: Da sind aber vor allem Wissenschaft gerade auch bei das Ganze weiter zu entwickeln.
00:13:41: Ja, okay.
00:13:43: Jetzt hast du es grad schon gesagt, KI wird ja von vielen schon angewendet bleibt aber so ein bisschen abstrakt oder sagen wir mal gesichtslos.
00:13:50: also klar wir nutzen irgendwie alle Chatboards und Agenten vielleicht die einen oder anderen auch schon.
00:13:54: Aber Robotik bringt eben KI tatsächlich in die physische Welt macht das Ganze irgendwie so haptisch.
00:13:59: Welche Herausforderungen werden denn dabei häufig aus deiner Sicht noch unterschätzt?
00:14:04: Und wie kann man diese adressieren?
00:14:05: Der größte Punkt in der Robotik ist sicherlich die Komplexität unserer Welt.
00:14:10: Da, wo Roboter sehr gut funktionieren und wo sie heute schon eingesetzt werden ist vor allen Dingen abgetrennt in Räumen.
00:14:15: In Unternehmen spricht man da jetzt so von Black Factories.
00:14:18: Da arbeiten dann gar keine Menschen mehr, sondern da fahren halt Roboter von A nach B. Das ist aber ein Raum, wo ganz klar getrennt ist.
00:14:24: ja hier stehen Regale, da ist vielleicht ein Förderband oder ähnliches.
00:14:27: Da passiert nicht viel!
00:14:28: Da kommen nicht auf einmal von links und rechts Leute rein, da fällt auch nichts um im Normalfall und ähnliches.
00:14:33: Das ist natürlich in unserer realen Welt, wenn wir mit Menschen interagieren was anderes.
00:14:37: Wir laufen nicht auf vorgegebenen Faden beispielsweise ja da kann mein Kind von links reinspringen vielleicht die Katze die man zu Hause hat oder so.
00:14:44: das ist eine Komplexität die wirklich schwierig ist auch in der Programmierung einfach für Roboter abzulegen Was jetzt gerade tatsächlich oder wo die Robotik gerade steht es noch ein bisschen.
00:14:54: wir haben sehr viel ferngesteuertes das klappt eben sehr gut.
00:14:57: wir selbst auch wenn wir beispielsweise bei uns unseren Roboter mitnehmen lassen besteuert laufen, das hat auch ein bisschen Haftungsfragen.
00:15:05: Was ist wenn der Roboter mal auf dem Kind fällt?
00:15:07: Das wird im Zweifel schmerzhaft und teuer da es besser noch die Kontrolle darüber zu haben liegt aber eben auch daran dass es einfach sehr komplexes ob die Umgebung dazu reagieren.
00:15:16: was Roboter inzwischen schon schaffen ist tatsächlich Gegenstände die Lose auf einem Tisch liegen von A nach B dann auch zu transportieren selbst wenn man sie umlegt.
00:15:24: also vor vielleicht zehn fünfzehn Jahren war's dann wirklich so.
00:15:27: man musste ganz klar sagen okay er liegt an einem ganz bestimmten Ort und wenn man dann diesen Gegenstand umgedreht hat, ein bisschen bewegt hat, dann hat der Roboter das nicht mehr hinbekommen.
00:15:35: Das schafft er heute über Bilderkennungsverfahren doch schon ist aber auch hier wieder eine sehr kleine Anwendungsfalle und es sicherlich noch in dem Stadium wo wir eher von einem Forschungsstadium sprechen.
00:15:44: Okay, jetzt denken ja viele Menschen bei Robotern sofort eben an diese humanoiden Maschinen die du auch schon erwähnt hast.
00:15:51: Die also irgendwie so diese kleinen Figuren.
00:15:54: tatsächlich werden aber Roboter heute auch schon in vielen Bereichen eingesetzt zum Beispiel in der Produktion in der Logistik Medizin.
00:16:01: wo begegnen uns denn Roboter Heute schon ohne dass wir es vielleicht bewusst wahrnehmen?
00:16:09: Ich glaube, vielleicht startet man da einfach mal im Privaten.
00:16:11: Wo wir es in unserem Haushalt schon sehen.
00:16:13: Das ist der Staubsaugerroboter, der da rumfährt wo man im ersten Moment immer auch mal denkt Ist er eigentlich so wirklich intelligent?
00:16:19: Der fährt immer ein bisschen kreuz und quer rum.
00:16:22: Es ist aber hier einfach ein Roboter der natürlich für eine Aufgabe programmiert wurde entwickelt wurde Und diese Aufgabe eben auch erfüllt und danach einen bestimmten Muster abfährt klar definiert, was er macht.
00:16:34: So ähnliche Sachen kennen wir aus dem Garten wenn wir an Rasenmäher Roboter denken.
00:16:37: der ein oder andere wird vielleicht auch schon Roboter im Restaurant mal gesehen haben von denen man bedient wird.
00:16:42: Auch das keine humanoiden Roboter sondern eben häufig Roboter aufrollen die dann Flätze haben wo ich einfach das Tablett reinlegen kann beispielsweise und damit umfahre Wo wir es sehr stark sehen ist in der Produktion in der Industrie.
00:16:54: Ich hatte das Stichwort Black Factories gerade schon mal genannt.
00:16:57: Da sehen wir schon relativ viele Roboter.
00:16:58: da sehen wir auch Roboter die von A nach B fahren viel stärker aber noch da, wo Roboter einfach an einem Ort auch stehen.
00:17:05: Also wo ich sogenannte Pick- und Place-Roboter beispielsweise habe.
00:17:08: Das ist dann einfach nur ein Arm der an einem festen Ort steht Und den Gegenstand von A nach B trägt.
00:17:13: Man kann hier wieder einen Förderbanddenken Produktionslinie beispielsweise Wo ein Gegenstand aufgenommen wird und dann vielleicht in eine Kiste beispielsweise gepackt werden.
00:17:21: Das ist was, was vielleicht noch vor fünf Jahren Handvoll Mitarbeiter gemacht haben, wo Menschen das Ganze machen mussten, Kisten füllen
00:17:27: usw.,
00:17:28: das können Roboter heutzutage auch.
00:17:32: Diese Pick-and-Place Roboter beispielsweise sind inzwischen tatsächlich relativ günstig geworden.
00:17:36: Es gibt einen Anbieter aus Köln, IGUS, die kommen eigentlich aus der Kunststoffbranche.
00:17:39: Die haben aber gesagt, jetzt muss ich mir hier teuer Roboter einkaufen und da kann ich ja vielleicht selber auch herstellen.
00:17:44: Die vertreiben sie inzwischen auch zu einem relativ erschwinglichen Preis das sich mir so ein dann eben auch für meine Produktionslinie beispielsweise hören kann.
00:17:51: Okay, was verändert sich denn jetzt durch KI dann ganz konkret?
00:17:55: Also welche Fähigkeiten bekommen Roboter durch moderne KI die sie eben vorher vielleicht noch nicht hatten.
00:18:00: Genau ich hatte gerade schon gesagt also KI als Ganzes ist immer auch Teil der Robotik natürlich gewesen weil wenn ich eine gewisse Autonomie habe dann muss ich die Robote auch mit einer gewissen künstlichen Intelligenz ausstatten.
00:18:11: Sie müssen quasi etwas und das in Anführungszeichen verstehen sowieso immer.
00:18:15: die Frage versteht mir wirklich was?
00:18:16: aber ich hatte grade schon angesprochen Bilderkennung beispielsweise.
00:18:19: Das ist ein Gegenstand, der auf einem Tisch liegt auch als der Gegenstand erkannt wird den ich jetzt wirklich haben möchte Ist das?
00:18:25: Der vierkehige Gegenstand?
00:18:26: es ist der runde Gegenstand.
00:18:28: Es ist vielleicht ein dritter Gegenstand der Sternförmige vielleicht.
00:18:31: Das war früher schwierig zu erkennen.
00:18:32: mit Bilderkennungsverfahren kann eben auch im Roboter erkennen okay es ist die Runde Gegen stand.
00:18:36: der Ball den muss sich nehmen und woanders hinlegen dass es beispielsweise einen Anwanderungsfall wie KI dann auch Einzug in die Robotik hält, daneben dann aber natürlich auch wieder das große Thema Spracherkennung.
00:18:47: Was da ganz spannend ist zum einen können Roboter dadurch auf menschliche Befehle reagieren.
00:18:51: Wir arbeiten hier im Projekt AI Village mit dem Fraunhofer IIS zusammen.
00:18:55: Die haben ein Roboter entwickelt, den ich quasi sagen kann Okay nehme den grünen Gegenstand, nehme den gelben Gegenstand.
00:19:02: Das sag' ich per menschlicher Sprache.
00:19:03: Ich muss also keinen Code mehr schreiben Dann er versteht mich Er weiß was die Anweisung ist und nimmt im besten Fall den richtigen Gegenstand.
00:19:12: Das ist eben nur möglich, weil wir jetzt wirklich diese KI-Entwicklung haben wo menschliche Sprache dann auch verstanden wird zukünftig und da gibt es schon die ersten Plattformen das ich tatsächlich auch KI-Plattform habe also dass diese Programmierung die heutzutage noch relativ aufwendig ist wo ich viele manuelle Schritte machen muss damit ein Roboter von Ich stehe einfach nur oben hinzu ich komme wirklich produktiv in den Einsatz geht Die wird auch zukünftigeben mit KI möglich sein wo auch hier einfach Du und ich, die vielleicht jetzt nicht jeden Tag entwickeln eben in eine Plattform reinsprechen können.
00:19:41: Die Aufgabe soll er erfüllen dann wird automatisiert quasi der Code dafür geschrieben und im besten Fall versteht auch jeder Roboter was tatsächlich das Ziel ist und setzt das Ganze dann automatisiert um.
00:19:51: so sehen wir halt einfach ja es wird günstiger es wird einfacher sich zu programmieren und so ist dann vielleicht ein bisschen das Ziel und die Hoffnung denn eben auch dass die Robotik mehr mehr Einzug in unseren Alltag gehält.
00:20:01: Also eigentlich ja so dieser Entwicklungszyklus, den wir von vielen Technologien kennen.
00:20:05: Erst im professionellen Bereich angewendet und dann eben langsam seinen Weg auch in den Alltag zu finden.
00:20:12: Vielleicht noch eine Anmerkung?
00:20:13: Ich glaube was da besonders spannend ist.
00:20:15: bei der Technologie sehen wir sie kommt langsam, sie entwickelt sich gerade Sie wird günstiger.
00:20:19: Spannend wird jetzt zu sehen sein wie verändert sich die Einstellung der Menschen.
00:20:23: Nehmen die Menschen diese Roboter tatsächlich an?
00:20:25: Und wir sehen das bei ganz vielen technologien.
00:20:28: Staubsaugerroboter jetzt schon mal angesprochen Haben wir irgendwie kein Problem mit?
00:20:31: Den haben wir gerne bei uns im Haushalt, der fährt da rum.
00:20:34: Die nehmen wir auf.
00:20:35: auch so ein Pick- und Place Roboter also einfach so einen Arm sagt jetzt keiner finde ich schwierig.
00:20:40: Sobald wir auf diese humanoiden Roboter zu sprechen bekommen dann bekommt Menschen bisschen Angst.
00:20:45: Stichwort Pflegeroboter auch.
00:20:46: Ich glaube so bald ist es irgendwie menschliche Komponenten wo man sagt, da gehört auch ein bisschen was Emotionales dazu.
00:20:53: Da steigen dann glaube ich viele aus.
00:20:54: Ja genau!
00:20:55: Und was wir halt sehr stark sehen ist das ist einfach sehr stark geprägt von den Bildern aus Hollywood.
00:20:59: Wenn die humanoiden Roboter denkt, lenkt an den Terminator.
00:21:02: Der denkt an den Robocop.
00:21:04: Uns ist es auch als Projekt extrem wichtig, den Menschen da einen realistischen Blick draufzugeben.
00:21:09: Da einfach zu sagen schaut mal das ist eine Maschine!
00:21:11: Das ist ne sehr starke Maschine, eine sehr performante Maschine.
00:21:14: Da kann viel mit passieren.
00:21:16: und ja ich kann sicherlich dieser Maschine auch ein Gewehr in die Hand drücken und dann kann sie damit irgendwie schießen.
00:21:20: In meinem Ukraine Krieg sieht man das auch wie weit wir da schon sind.
00:21:24: aber man muss gleichzeitig eben auch sagen wir schauen natürlich dass wir's eben da einsetzen wo es tatsächlich nen Mehrwert bringt.
00:21:29: Und wenn wir auf das Stichwort Pflege kommen, dann geht es am Ende eben nicht darum zu sagen wie ersetzen hier den Pfleger oder die Pflegarin.
00:21:35: Aber vielleicht kann der Roboter dabei helfen das Essen schon mal anzuliefern und eben der Pflege hat am Ende mal drei vier Minuten Zeit auch mit dem Patienten wirklich zu reden Und eben nicht direkt weiterzugehen, weil er muss ja noch essen für fünfzig Leute irgendwie ausliefern.
00:21:48: Das heißt es geht immer auch hier darum eher unterstützend dabei zu sein als jetzt den Menschen irgendwie zu ersetzen.
00:21:53: Jetzt hast du ja eingangs schon gesagt im AI Village bringt ihr gründer Forscher und Investoren zusammen?
00:21:59: Was braucht denn so ein Robotik-Startup heute wirklich um erfolgreich zu werden?
00:22:04: Die einfachste oder erste Antwort ist Geld!
00:22:06: Das sehen wir überall, egal ob so robotik geht oder was anderes.
00:22:11: Genau richtig also das ist sicherlich nach wie vor auch jedes größte thema der kann vom talente is riesig die leute kosten sehr viel geld.
00:22:17: einfach es geht darum investitionen zu bekommen.
00:22:20: in dem fall kommt jetzt bei robotik natürlich die hap ja noch mal dazu wenn ich programmiere dann brauche ich im besten fallen vielleicht den performanten laptop.
00:22:27: dann braue ich noch zugriff auf auf irgendeine cloud auf der ich dann programmieren kann.
00:22:31: wenn ich roboter habe dann muss ich am besten fall auf etwas zusammenschrauben so dass heißt da ist Geld schon auch ein größerer Faktor.
00:22:37: Dann neben aber ganz klar Austausch und Netzwerk, das sehen wir bei uns sehr stark.
00:22:40: Wir haben Accelerator-Programm wo wir Startups begleiten, da waren in diesem Jahr auch Robotik-Startups dabei die einfach mal gesagt haben ist super sich mit anderen auszuschauschen wie ist der Stand gerade was man voran arbeiten sie damit man auch einfach mal sieht welche Fehler sind vielleicht schon gemacht worden wie kann ich etwas verbessern?
00:22:56: Und so entstehen natürlich auch neue Ideen.
00:22:58: also dass es sicherlich was was wir weiter auch stärken müssen was wir auf Deutschland weit weiter stärken.
00:23:05: In der Forschung sind wir sehr gut aufgestellt, so.
00:23:07: Der Transfer wirklich in die Wirtschaft rein, der muss noch besser werden.
00:23:10: Also wirklich zu sagen okay ich habe jetzt ein Paper geschrieben und vielleicht meinen Doktor gemacht
00:23:14: usw.,
00:23:15: dann eben ganz klar auszusagen, ich nehme das Ganze mit und schaffe es auch entweder was auszubründen, zu einem Unternehmen zu geben, was da schon sehr stark unterwegs ist um tatsächlich dann in der Entwicklung auch noch stärker zu werden.
00:23:25: Um das vielleicht ein bisschen zusammenzufassen, sage ich immer und das gilt für KI.
00:23:29: Das gilt aber auch für Robotik.
00:23:30: Ich glaube wir brauchen noch mehr Mut zu investieren.
00:23:32: Das ist dann am Ende nicht nur das Geld sondern es geht auch darum neuen Ideen beispielsweise einfach mal die Möglichkeit zu geben ja da einfach mal loszulegen uns sie dann auch umzusetzen.
00:23:41: Ja, also mein Zett auch ein bisschen.
00:23:43: Also im Grunde das ist dann wahrscheinlich auch deine Antwort so ein bisschen auf die Frage wenn wir über das Thema internationaler Wettbewerbs sprechen wo stehen wir hier in Europa gerade beim Thema Robotik?
00:23:53: es wird ja sehr viel über unsere Positionen beim Thema KI gesprochen.
00:23:56: Stichwort KI Souveränität etc.
00:23:59: du hast vorhin schon gesagt also unsere Stärke ist eigentlich wie ihr in vielen Bereichen die Forschung Und es hapert eben häufig noch so dran, die Dinge dann auch wirklich mal umzusetzen den Transfer hinzugekommen.
00:24:10: Ich glaube dass KI und Robotik da sehr stark vergleichbar sind.
00:24:13: wir haben eine gute Forschung sind in einigen Bereichen vielleicht nicht weltweit führend aber zumindest mit dem Spitzenfeld.
00:24:19: das muss man sicherlich sagen.
00:24:21: Wo wir dann besonders gut sind, sind so industrielle Roboter-Automationen.
00:24:24: Also da wo vielleicht auch der deutsche Mittelstand natürlich herkommt aus der Produktion.
00:24:29: Da sehen wir das auch, da sehen wir eben heute schon dass Robotik auch schon einzughält und dass wir es da haben.
00:24:34: Sehen aber gleichzeitig auch ein bekanntes Beispiel vielleicht KUKA deutscher Robotikersteller mal gewesen, der vor einigen Jahren dann letztendlich von Chinesen übernommen wurde ja seit einigen jahren in chinesischer Hand ist.
00:24:45: Da sehnen wir also die Ideen entstehen hier wird hier gemacht und am Ende kommt dann doch das Geld irgendwie von Chinesen.
00:24:51: Sicherlich jetzt gerade der größte Hoffnungsschimmer.
00:24:54: so ein bisschen ist in eurer Robotics, die haben vor einigen Wochen über eine Milliarde Euro in einer Finanzierungsrunde eingespielt damit ja die größte Finanzierungsrunde bekommen dies jemals in Deutschland gab sowohl im KI als auch Robotikbereich Die stellen fahrerlose Transportsysteme her auch so kollaborative Systeme, wo Menschen und Roboter eben zusammen arbeiten.
00:25:13: Aber arbeiten gerade auch oder haben jetzt schon die ersten so kognitiven humanoiden Roboter also ganz ähnlich zu den chinesischen?
00:25:18: Da haben wir jetzt tatsächlich ein deutsches Startup ist es dann wahrscheinlich schon gar nicht mehr sondern ein deutsches Unternehmen was wirklich auch daran arbeitet.
00:25:25: Ich glaube da wird's wichtig sein dass man das Know-how hier behält, die Wertschöpfung hier behält und eben auch ganz klar sagen kann okay Das Ganze findet hier vor Ort statt, auch wenn da Kapital natürlich nicht nur aus Deutschland gekommen ist.
00:25:37: Alex letzte Frage so ein bisschen in die Zukunft gerichtet?
00:25:40: Du hast ja jetzt schon durchaus ein paar Bereiche genannt wo Roboter wahrscheinlich so in den nächsten Jahren noch mehr zum Einsatz kommen werden.
00:25:48: Wenn du mal so schaust auf die nächsten fünf Jahre was denkst du?
00:25:51: welche Robotikanwendungen werden in diesem Zeitraum für die meisten Menschen vielleicht selbstverständlich werden und welche Entwicklungen werden so die größte Überraschung sein.
00:26:01: Ich bin mir sehr sicher, dass Robotik mehr und mehr Einzug in unser Leben erhalten wird einfach.
00:26:06: Und ich glaube aber auch das wir das Ganze häufig gar nicht wahrnehmen direkt so weil dann ist es irgendwas ja da ist vielleicht Robotik in der Bahn verbaut und die Bahn fährt halt nach wie vor ohne dass wir jetzt wirklich merken so wie wir ja auch ganz lange gar nicht gemerkt haben dass wir KI beispielsweise schon nutzen wenn wir Google Maps benutzen oder ähnliches.
00:26:23: Also das ist, glaube ich, das eine.
00:26:25: Wir werden mehr und mehr Robotik auch sehen in unserem Alltag ohne dass wir es explizit als Robotik wahrnehmen.
00:26:30: Wir sehen auch heute, die Leute sind zunächst noch so ein bisschen belustigt über das Thema.
00:26:33: also wenn wir jetzt einen humanoiden Roboter haben, ja ist doch Spielerei was kommt wirklich?
00:26:38: Ich glaube, gerade in diesem Bereich Humanoide-Roboter werden wir mehr und mehr sehen.
00:26:43: Wir sind da auch jetzt noch im Stadion wo wir ein bisschen Spitterei haben uns daran gewöhnen und so.
00:26:48: Es wird dann spannend zu sehen, welche Anwendungen es am Ende wirklich ist.
00:26:51: Ist tatsächlich der Hausroboter, der meine Wohnung putzt oder mein Geschirr zurückräumt?
00:26:56: Oder sind's nicht eigentlich auch hier wieder spezialisiertere Anwendung, wo ich sagen kann hey die brauche ich, da habe ich wirklich einen Mehrwert.
00:27:02: Da muss es dann aber auch so weit natürlich gehen, dass die Kosten extrem sinken müssen.
00:27:06: Dass es einfacher sein muss sie zu warten beispielsweise, sie zu programmieren damit ich dann tatsächlich das Ganze auch als einen Haushaltshelfer irgendwie haben kann oder der vielleicht mit dem Hund Gas hier geht.
00:27:16: Die Ideen sind ja riesig, aber bevor jeder von uns so einen persönlichen Roboter... Also meinen Grund würd's nicht mitmachen kann ich schon sagen.
00:27:24: Zu viel Angst davor oder?
00:27:26: Ja das kenne der komisch glaube ich.
00:27:28: Ich glaube bis es wirklich diese persönliche Roboter gibt dass jeder von unseren quasi im Schlepptau hat.
00:27:33: das wird sicherlich noch einige Jahre mehr brauchen plus dann auch wieder gesellschaftliche Fragen.
00:27:37: wollen wir das eigentlich?
00:27:39: ist das was für uns irgendwie die Zukunft zu bereithält viel stärker im industriellen Kontext, sehr spezialisierter Aufgaben und so.
00:27:47: Da werden wir das sicherlich brauchen in der Produktion vor allen Dingen auch an anderen Stellen.
00:27:51: Auch in der Pflege wird das Ganze kommen ja?
00:27:53: Auch da muss es am Ende gar nicht der Roboter sein, der die Menschen wirklich pflegt.
00:27:56: aber vielleicht ist es einfach ein Roboter der morgens dabei hilft aus dem Bett zu kommen weil's dann doch die sechzehnjährige... Der Sechzehniger Azubi schafft es vielleicht nicht, den Hundertzwanzig Kilomanen rauszuheben irgendwie.
00:28:06: Da habe ich irgendwie Unterstützung dabei und so.
00:28:08: Ich glaube dass das auch was ist wenn ich klare Anwendungen habe, wenn die Menschen den Mehrwert sehen und wissen hier ist etwas das hilft mir in meinem Alltag dann ist die Akzeptanz auch größer Als sie ist bei einem, der jetzt halt ein bisschen so aussieht als wäre ja frisch aus dem Hollywood-Film gesprungen.
00:28:22: Ja Robotik macht KI anfassbar und haptisch erlebbar aber in unserer komplexen Welt.
00:28:28: es ist teilweise noch eine etwas schwierige Umgebung für Roboter.
00:28:31: das heißt hier gibt es noch große Entwicklungspotenziale.
00:28:34: natürlich auch in Kombination mit KI werden wir hier noch ganz neue Möglichkeiten erleben, Stichwort Spracherkennung.
00:28:41: Da wird noch einiges passieren, sehr spannende Entwicklungen.
00:28:44: es wird denke ich spannend zu sehen wo in ein paar Jahren tatsächlich überall Roboter sowohl in unserem normalen Alltag als auch dann aber vor allem in der Industrie zum Einsatz kommen.
00:28:55: Alex Dickmann hat uns hier einen kleinen Einblick gegeben.
00:28:57: herzlichen Dank dafür.
00:28:59: Wen das interessiert gerade im eigenen Unternehmens Kontext kann sich ans AI Village in Köln hört wenden da Da kann man in jeden Fall weiterhelfen, da kann man sehr viel selber ausprobieren und erfahren.
00:29:12: Herzlichen Dank Alex, dass du hier bei uns warst!
00:29:14: Ja vielen dank für die Möglichkeit darüber zu sprechen.
00:29:16: ist ein interessantes Thema bei dem gerade sehr viel passiert.
00:29:19: auf uns und das Projekt kurz vorzustellen freut mich.
00:29:22: damit aus technologischen Möglichkeiten auch breite Anwendungen werden braucht es nicht nur Forschung und Unternehmen sondern eben auch politische Rahmenbedingungen.
00:29:29: welche Rolle der Staat dabei spielen soll und wohin die Reise gehen kann Darüber spreche ich jetzt in unserem zweiten Interview.
00:29:37: Robotik ist ja längst nicht mehr ein Thema für die Forschungslabore und Industrieunternehmen.
00:29:41: Sie wird zunehmend zu einer politischen Frage, wie kann Deutschland seine technologische Stärke in wirtschaftlichen Erfolg übersetzen?
00:29:48: Das krankt bei uns immer so ein bisschen.
00:29:49: aber wie lassen sich dann auch fehlende Arbeitskräfte ausgleichen und welche Rolle kann und soll der Staat dabei spielen?
00:29:56: Die CSU im Bundestag hat dazu in ihrem aktuellen Bandsbeschlussentwurf eine Robotic Roadmap-.
00:30:03: Bis zwanzig dreißig sollen durch Förder- und Investitionsprogramme mehr als eine Million neue Roboter in Betrieb gehen.
00:30:09: Halleluja!
00:30:10: Was hinter diesen Vorschlägen steckt, wie daraus konkrete Politik werden soll?
00:30:14: Darüber kann ich jetzt sprechen mit Prof.
00:30:15: Dr.
00:30:16: Hans Theis.
00:30:16: Er ist Bundestagsabgeordneter für München Nord fachpolitischer Sprecher der CSU im Bundestag für Forschung und Technologie sowie Mitglied des Forschungs- und des Gesundheitsausschusses.
00:30:26: Und er ist jetzt mit dabei.
00:30:27: Herzlich willkommen beim Ohr am Netz.
00:30:29: Hallo Herr Professor Theis.
00:30:31: Herr Theis, im Banz-Beschlussentwurf kündigen Sie eine Robotik Roadmap an.
00:30:37: Das klingt erst mal geil!
00:30:38: Bis zum Jahr zwanzig dreißig?
00:30:39: Wie soll diese Roadmap konkret aussehen und warum beschäftigt sich Ihre Partei ausgerechnet jetzt mit dem Thema?
00:30:45: Da muss man vielleicht die Klammern ein bisschen weiterziehen.
00:30:48: wir hatten uns auf unserer Klasur-Tarung in Banz das Motto gesetzt stärken was Deutschland stark macht.
00:30:53: Wir wollen also die guten Pfade, die wir haben, weiter entwickeln.
00:30:57: Wir wollen das Land modernisieren.
00:30:59: Und wir wollen der insgesamt im internationalen Wettlauf Wettbewerbsfähig bleiben, wollen Wachstum und Wohlstand schaffen.
00:31:04: Da haben wir uns... verschiedene Stüsselpunkte herausgepickt.
00:31:08: Wir haben uns angeschaut, wie wir die Drohnenflotte ausbauen könnten.
00:31:11: Da haben wir gerade in der letzten Woche auch Hinweise bekommen, warum das wichtig sein könnte?
00:31:14: Eine wollen international Weltraumflotte entsenden und wollen eben auch im Roboter Gym für die Zukunft trainieren.
00:31:19: Das war dort ein wesentlicher Punkt und deswegen haben wir uns damit beschäftigt.
00:31:22: Roboter-Gym, schönes Stichwort da gehen wir mal direkt dahin also gym Fitnessstudio klar Forschungs- und Trainingszentren für physische KI.
00:31:30: Also Roboter, die von einer KI gesteuert werden in denen eben Roboter unter realen Bedingungen Arbeitsabläufe erlernen.
00:31:36: Wie soll denn jetzt ein mittelständisches Unternehmen diese Einrichtung konkret nutzen können?
00:31:40: Also wir haben dort eine Art Prototyp, jetzt am Menschen der Flughafen in Entwicklung das hoffentlich bald auch richtigen Betrieb genommen wird.
00:31:46: Das soll im Prinzip Europas größtes Trainingszentrum für Robotik und künstliche Intelligenz werden weil am Flughaf natürlich auch viele Prozesse ablaufen die man da gut automatisieren könnte wo Robotika helfen kann.
00:31:58: Und es wäre natürlich schön, wenn solche Trainingszentren dann auch niederschwellig von Unternehmen genutzt werden können.
00:32:03: Die so was ja nicht für sich alleine hinstellen können.
00:32:05: Da ist Vorstellung, dass sie sich einmieten und dass da Kooperationen sind.
00:32:09: Letzten Endes ist vom solchen Leuchtturmprojekt natürlich immer der große Reiz darin, dass man das dann auf den mittelständischen Unternehmen nutzbar macht.
00:32:16: Genau, gerade wenn die eine gute Idee für einen Arm oder eine Basis oder auch vielleicht sogar ein humanoiden Roboter haben aber eben nicht die Möglichkeit haben den wirklich zu trainieren.
00:32:24: Wobei also wenn sie in Einsatzgebiet brauchen ne Trainingsküche für humanoide Roboter stelle ich meine Küche gerne zur Verfügung weil wenn es die denn gibt dass die mein Geschirr spieler ein und ausräumen und vielleicht mir noch den Kaffee an meinem Siebträger machen dann bin ich wieder voll dabei.
00:32:36: jetzt mal Spaß beiseite.
00:32:38: Sie haben ja gesagt, oder die Idee sozusagen der Roadmap ist bis zwanzig dreißig mehr als eine Million neue Roboter in Deutschland in Betrieb zu nehmen?
00:32:47: Ich finde jetzt eine Million klingt erst mal gar nicht so krass viel.
00:32:51: welche Förder und Investitionsprogramme Braucht man da, damit das Ziel auch wirklich realistisch erreicht wird?
00:32:56: Dass sie jetzt zu früh das Absoluten in Detail zunimmt.
00:32:58: Sie haben uns ja gefragt warum haben wir uns im Bans mit dem Thema beschäftigt?
00:33:01: von der CSU kommt ja unsere Bundesministerin für Forschung Technologie und Raumfahrt Dorothee Beer die angekündigt hat dass sie neben der Hightech Agenda diese mit sehr viel Wucht vorantreibt.
00:33:11: wo wir sechs Schlüsselfelder haben noch zwei weitere Roadmaps entstehen sollen.
00:33:14: eine davon ist hier Robotik und dieses soll im Frühjahr siebenundzwanzig im Detail vorgestellt werden wo man dann sicherlich auch genauere Kennzahlen drin hat.
00:33:22: Also der genaue Zeitablauf wird dort detailliert werden.
00:33:24: Eine Million ist glaube ich schon eine starke Zahl, wo man noch erst mal hin muss.
00:33:28: Die zeigt aber auch einfach die Vision, die wir für unser Land haben wollen, dass wir uns in diesen ganz wichtigen neuen Technologiefeldern international hochkompetitiv aufstellen.
00:33:37: Jetzt betonen Sie und das muss man auch weil Robotik es ja nicht nur so, dass viele Menschen sagen oh toll!
00:33:42: Manche sagen auch Oh Gott mein Arbeitsplatz geht flöten.
00:33:44: und sie betonen, dass Roboter Beschäftigte entlasten sozusagen vernichten sollen, macht totalen Sinn gerade in Zeiten von Fachkräften oder sogar Beschäftigtenmangel.
00:33:53: Aber welche verbindlichen Leitplanken braucht man denn vielleicht politisch dafür damit das A auch von allen gesehen wird und nicht mehr als Gefahr gesichtet wird?
00:34:01: Und B am Ende nicht passiert.
00:34:03: Wir haben doch fast ubiquitär Fachkräftemangel, wenn insofern durch das ein, dass man dort klar unterstützend im Tätig wird, wenn man diesen Bereich insgesamt fördert und wenn wir uns den demografischen Wandel anschauen, wenn wir sehen, dass die Brummer-Generation jetzt in Rente gehen wird dann wird sich dieser Fachkräftigmangel noch weiter verschärfen sodass ich glaube, daß man Branchen übergreifen sagen kann es insgesamt eine starke Entlastung darstellen kann, eine enorme Chance ist.
00:34:29: Und andere Länder, die extrem innovativ sind, die setzen da ja schon drauf.
00:34:33: Schauen wir mal nach China.
00:34:34: Die sind viel größer als wir haben aber auch das Problem einer überaltenen Gesellschaft.
00:34:38: Die wollen bis zu hundert Millionen Humanoide-Roboter zwanzig viertundvierzig haben und sofern ist es glaube ich klar die richtige Stoßrichtung.
00:34:44: Ich habe jetzt weniger Sorge dass wird dort Arbeitsplätze wegnehmen sondern glaube dass da klar die Chance drin liegt dass wir diejenigen die arbeiten weiter unterstützen.
00:34:52: Ja und jetzt haben Sie gerade schon gesagt überalterte Gesellschaft und im Beschluss wird auch die Pflege ausdrücklich als Einsatzfeld genannt.
00:34:59: Da gibt es ja schon ganz, ganz lange viele Visionen von Pflegerobotern und ich sag mal vom Exoskelett bis zum humanoiden Roboter der dann im Endeffekt den Haushalt der pflegebedürftigen Person macht inklusive der Körperpflege.
00:35:10: Welche Aufgaben aus Ihrer Sicht sollen Roboter dort in nahezukunft übernehmen dürfen?
00:35:14: Also bis zu zwanzig dreißig ist ja auch nicht ganz so einfach, da Sachen zuzulassen soweit ich weiß.
00:35:18: Ich würde mich im Zwanzig Dreißig jetzt auch nicht festmachen, ob wir dann in den Zwanzigerjahren sind oder in zweiunddreißig.
00:35:25: Wichtig ist, dass wir da deutlich vorkommen.
00:35:26: In der Pflege sind da das Fantasie meines Erachtens keine Grenzen gesetzt.
00:35:30: Naheliegen wäre auf dem ersten Blick, dass man körperlich schwere Tätigkeiten, die man dort unterstützt, dass es Roboter sind, die quasi auch beim Waschen helfen, Menschen nur Dusche helfen wenn's zum Gehpatienten... zu lagern, aber auch wenn es darum geht Dinge zu bringen.
00:35:42: Wenn man nicht nur so mobil ist ein Glas Wasser zum Beispiel oder wenn etwas runtergefallen ist das in der Fernbedienung ist runtergefallen und dann muss ich die ganze Zeit den Quatsch weitergucken ist schon klar.
00:35:50: Ich weiß genau was sie meinen.
00:35:52: Die Fernbedingungen wäre jetzt ein humoristisches Beispiel, aber um konkretes zu machen, wenn es drum geht irgendwie auch sich Strümpfe anzuziehen, wenn alte Menschen Stützstrümpfen brauchen, die kommen doch gar nicht herunter um sich die Anzu ziehen.
00:36:02: brauchen wir Pflegekräfte, aber da gibt es vielleicht auch Maschinen die da unterstützen sind.
00:36:06: Und dann gibt es das Modell des Glücksrobotters zum Beispiel.
00:36:09: Roboter können noch einfach süß ausschauen.
00:36:11: ich war jetzt gerade in der Cafeterie in der Klinik und hat mir noch was zu trinken geholt.
00:36:14: Da gibt's einen kleinen Roboter der Reinig, der einfach ein schönes Gesicht hat.
00:36:17: er macht gute Laune!
00:36:18: Es gibt Glücksrobotter die auch kommunikativ sind und die tatsächlich auch bei Einsamkeit helfen können.
00:36:23: also die Anbindungsbandbreite ist glaube ich enorm groß in diesem Bereich.
00:36:29: In dem Bereich hat man ja die ganzen KI-Assistenzen, egal ob es jetzt Chatchi, PT, Gemini oder so sind.
00:36:34: Die eben im Endeffekt auch schon einsamen Menschen dabei helfen in Kommunikation zu kommen und überhaupt miteinander zu reden.
00:36:40: Und wenn man den jetzt wieder ein Gesicht oder sogar einen Körper gibt dann wird das Ganze natürlich noch ein bisschen greifbarer.
00:36:45: da gibt's ja auch jede Menge Versuche und Ideen.
00:36:48: Also Einsamkeitsbekämpfung mit Robotik auf jeden Fall denke ich auch ein super wichtiges Thema.
00:36:53: Wenn Sie jetzt zehn Jahre in die Zukunft gucken aus Ihrer Sicht was wäre denn Ihre persönlich Idealvorstellung, wie Robert da unsere Gesellschaft dann?
00:37:01: bereits verändert hätten oder gerade verändern?
00:37:03: Ich hoffe, dass sie uns zu mehr Wohlstand, zu noch mehr Wollstand verhelfen.
00:37:06: Dass Sie uns helfen die Lücke, die durch den demografischen Wandel gerissen wird aufzufilmen.
00:37:11: Ich würde hoffen, dass wir Weltmarktführer sind und dass wir da ganz vorne mitspielen international auch unsere entwickelte Technologie exportieren können das andere Länder von unserer Industrie dort auch nutzen ziehen wollen und dass Made in Germany gerade auch im Bereich der Robotik ein gute Siegel aller erster Klasse ist.
00:37:28: So, und jetzt ein bisschen persönlich gedacht.
00:37:30: Also ich würde mir in zehn Jahren wünschen... Ich hab humanoidenroboter!
00:37:33: Ich kann ihn Jarvis nennen oder wie auch immer.
00:37:34: der erinnert mich an meine Termine.
00:37:35: Der macht aber den Haushalt wenn ich es will Und wenn ich sage, ich koche jetzt was leckeres Schneid Du mal die Zwiebeln, dass er das machen kann.
00:37:40: Was würden sie sich persönlich wünscht?
00:37:42: Ich will mir wünschen, meine Eltern leben noch.
00:37:43: Dass sie dann immer noch leben und dass es dann Roboter gibt die ihnen in den Bereichen helfen, die ich vorher gerade skizziert
00:37:49: habe.".
00:37:49: Vielen vielen Dank für dieses Gespräch!
00:37:51: Wir haben's grade schon gesagt und auch den Inhalt erklärt.
00:37:54: Es gibt eine Robotik Roadmap-Zwanzig-Dreißig auf der Bannskonferenz in der CSU Bundestagsfraktion erfunden festgelegt.
00:38:03: über die Inhalte haben wir gesprochen Und wir dürfen sehr gespannt sein wie seht das Thema Robotik weiter an Fahrt aufnehmen wird.
00:38:08: Auf jeden Fall vielen vielen vielen Dank.
00:38:13: Jetzt ist natürlich die spannende Frage, was verändert KI eigentlich?
00:38:17: Also früher konnten Roboter halt vor allem feste Abläufe wiederholen und KI ermöglicht es jetzt eben dass sie auch Objekte selbstständig erkennen können.
00:38:25: Situationen bewerten aus Daten lernen und so alles in einem einfach flexibler reagieren können.
00:38:32: Ja, laut Schätzung könnte der globale Robotikmarkt bis Anfang der zwanzig dreißiger Jahre also wir reden hier über einen Zeitraum von vier bis fünf Jahren deutlich über einhundert Milliarden US-Dollar wachsen.
00:38:42: Da gibt es verschiedene Marktanalysen die das hier prognostizieren.
00:38:45: aber Robotik ist nicht nur gut um Arbeit zu vereinfachen und vielleicht auch letztendlich Geld zu verdienen sondern Robotik kann auch dabei helfen Menschenleben zu retten zum Beispiel und auch schon ganz aktuell in der laufenden Badesaison an deutschen Stränden und Gewässern mit einem kleinen Rettungsroboter, der wie ein Delfin heißt aber ganz anders aussieht.
00:39:10: Oliver Wiesner ist Gründer- und Geschäftsführer der Wiesener Rescuegeräte Bodensee und er ist jetzt hier im Uhr am Netz.
00:39:17: Lieber Oliver, herzlich willkommen.
00:39:18: schön dass du dabei bist.
00:39:19: Dankeschön guten Morgen!
00:39:21: Oliver erzähl mal Der Dolphin III Einrettungsrobotter.
00:39:24: Wie kam es ursprünglich zu der Idee überhaupt?
00:39:27: Ja wie kam's zu dieser Idee?
00:39:29: das war eigentlich eine relativ spontane Sache, dadurch dass ich ja schon seit mehreren Jahren im Rettungsdienst bin und ich gelegentlich am Bodensee unterwegs bin habe ich mich damals mit meinem bekannten Geschäftspartner jetziger Geschäftspartner zusammen getan der eine Bootswerft besitzt.
00:39:45: Und haben uns so ein bisschen überlegt wie können wir denn die Wasserrettung oder generell Gerätschaften ansprechender machen autonomer machen?
00:39:53: Die dann eventuell auch irgendwie mal später Menschenleben retten?
00:39:56: Dadurch, dass wir den Standort am Bodensee haben hat sich das Thema Wasser dann nicht von alleine erübrigt.
00:40:01: Wir haben es direkt vor der Türe und kriegen natürlich auch mit was die Probleme sind, was da passiert.
00:40:06: Was sind denn die Probleme?
00:40:07: Also ich sag mal bei so einer klassischen Rettung vielleicht an einem Badesee, einer Badestelle sitzt also der Rettungsschirm wenn's gut läuft auf dem Turm und guckt auf dem See und dann... Genau!
00:40:16: So muss ich das so vorstellen.
00:40:17: Es gibt immer so Strandbewachungen oder auch im Freibad.
00:40:21: die Bewachung Die ist meistens je nach Frequentierung Zwischen ein und vier Personen kommt immer auf die Größe des Abschnitts an.
00:40:28: Und die rotieren da und sitzen, man kann sich es wirklich so vorstellen wie in den Baywatch-Filmen entweder auch im Turm oder auf einer Bank haben.
00:40:35: Ein Fernglas in der Hand und müssen natürlich die ganzen Schwimmer im Auge gehalten.
00:40:39: also wir reden davon wer geht ins Wasser?
00:40:41: Wer ist aus dem Wasser raus gerade bei Kindern?
00:40:43: Ist das Kind gerade unter Wasser?
00:40:45: Wo hat sie es gerade noch befunden?
00:40:47: Hat's einen Standort gewechselt?
00:40:49: Und das ist natürlich das, was bei Überfrequentierung von Badesen oder bei Badesenen, wo es einfach sehr unübersichtlich ist, schnell zu Chaos kommt.
00:40:57: Weil in der einen Eck hast du Kinder die spielen, die strampeln rum, die schreien, die heben vielleicht auch die Hände und in den anderen Eck hast Du wirklich jemanden, der die Hand hebt um ein Problem hat und allein das zu differenzieren und zu sagen sind die gerade nur am Toben?
00:41:10: Oder ist da jemand, der gerade wirklich ein Problem hatte?
00:41:12: Ist glaube ich einfach prinzipiell ein Problem!
00:41:15: Okay, das ist aber jetzt sozusagen alles bevor es dann zum eigentlichen Rettungseinsatz und damit auch zum Einsatz eures Rettungsrobotas Dolphin III kommt.
00:41:23: Oder?
00:41:23: Also wenn jetzt da jemand die Hand hebt und quasi zu ertrinken droht was macht der Rettunschwimmer, ich sag mal analog ohne Roboter?
00:41:30: Also analog ohne Robotas wäre so... Bei uns am Bodensee ist es noch relativ nach Altenmustern.
00:41:36: Da gibt's eine Glocke, da geht der hin die wird einmal geleutet so dass auch alle anderen Leute wissen oder vielleicht die Leute die weiter weg sind und dem Bademeister-Team angehören das es gerade ein Notfall gibt.
00:41:47: Denige würde sich in diesem Fall jetzt entweder an Gurt rettet.
00:41:50: Das ist so ein Schaumstoffring den man sozusagen um die Brust des Verunfalten legen kann schnallen oder er würde einen Rettungsbrett nehmen.
00:41:57: Es sieht aus wie so ein Sub Bord, aber einfach nur länger und ein bisschen stabiler würde sich da drauflegen.
00:42:02: Und dann in vollem Tempo zu der Person raus rudern, sich bewegen, schwimmen je nachdem was für Möglichkeiten er hat.
00:42:10: Wenn er dort angekommen wäre, würde er in dem Fall die Personen sichern, die Personen an das Bord bringen dass sie sich etwas zum Festhalten hat über Wasser oder mit dem Rettungsbord in dem fall die Person einmal umschnallen und dann ja mit eigener Kraft wieder ihn und die Person zurückbringen, was natürlich in ihrem Kräftezehrend ist.
00:42:30: Und wenn man sich jetzt vorstellt bei sehr, sehr warmen Tagen machst du das nicht nur einmal sondern vielleicht fünf oder sechs mal und schwimmst jedes Mal eine Distanz von zwei hundert Metern hin und zurück dann kommt man schon seine Grenzen würde ich sagen.
00:42:41: Okay also das wäre jetzt die analoge Version.
00:42:44: Jetzt kommt euer Rettungsgerät der Dolphin III ins Spiel.
00:42:47: an welcher Stelle setzt er an?
00:42:48: Was macht der Rettungsschwimmer oder der Bademeister jetzt?
00:42:52: Also Genau, jetzt kommen wir zu einem spannenden Punkt mit dem Roboter.
00:42:55: Wir hatten es gerade schon davon gehabt das Thema Kräfte.
00:42:58: und wie oft muss ich am Tag eigentlich raus?
00:43:01: Wie weit ist die Distanz der Person?
00:43:03: immer ein Problem ist.
00:43:04: unser Gerät würde jetzt in dem Fall der Wasserrettungsroboter genau dort vorne am Steg stehen wo auch die andere Equipment steht was ich in dem fall nutzen würde.
00:43:12: Es würde nur so aussehen dass der Rettungsschwimmer nicht das Rettungsbrett oder den Kurt nimmt sondern in diesem Fall jetzt den Roboter ebenfalls ins Wasser geht sich aber mit dem roboter zu der verunfallten Person ziehen lässt mit ca.
00:43:24: zweieinhalb bis drei Meter pro Sekunde, dort natürlich wesentlich schneller angekommen ist seine hundertprozentige Kraft noch hat da er ja nicht schwimmerisch das durchmachen musste die Strecke sich dann vor Ort und den Verletzten kümmern kann.
00:43:36: entweder sagen kann okay lieber Verletzer geh du an das Gerät haltet du dich fest ich sicher dich von hinten ab und der Kollege holt uns mit der Fernbedienung zurück.
00:43:45: somit habe ich die Hundertprozentige Aufmerksamkeit zu der ertrinken in verletzter Person oder Der Bademeister Rettungsschwimmer würde weiterhin am Steg stehen bleiben, würde den Roboter reinwerfen ihn unbemannt mit der Fernbedienung zu der für Personen hinfahren.
00:44:01: Diese hält sich eigenständig soweit das noch möglich ist an dem Gerät fest.
00:44:05: er gibt ein Signal und dann wird die Person zurückgezogen in flacheres Gewässer in Gewässern wo er wieder stehen kann und kann vielleicht auch dort sagen der Kollege geht rein und passt die Person dort ab.
00:44:15: man muss somit gar nicht sein Standort eigentlich verlassen und hat eigentlich auch keinerlei Kräfte verschwendet.
00:44:22: Also ich beschreibe jetzt mal kurz den Dolphin III, das sieht aus wie das vordere Teil eines Surfbretts mit so einer kleinen Lücke in der Mitte und mit einem Griff oben drauf.
00:44:31: Das heißt also es ist wie ein Mini-Boot an dem man sich dran hängt und wovon man dann gezogen wird.
00:44:35: So ein bisschen wie früher James Bond, ich glaube es war GoldenEye... was der für Unterwasser hat.
00:44:40: Ein Ding, womit man sich dann ziehen lassen kann wenn man ein Notgerät und nicht mehr genug Kräfte hat.
00:44:45: Und es ist aber im Moment noch so das wird per Fernbedienung gesteuert.
00:44:49: Aber die Tendenz ist doch dass das Ganze auch komplett autonom funktionieren kann oder?
00:44:53: Genau also wir fahren jetzt seit ungefähr ja eineinhalb Jahren wirklich richtig seit einem halben Jahr auf Großfläche.
00:44:59: als Beispiel zum Beispiel Niederlande Polen Kroatien sind alles Länder die jetzt neu dazugekommen sind.
00:45:05: Österreich ebenfalls, wo die Roboter alle aktuell eigentlich als unbemanntes Gerät oder als Schwimmhilfe genutzt werden.
00:45:12: Die Tendenz geht aber in Richtung Robotik.
00:45:14: also wir sind ja schon im Gesprächen.
00:45:16: ich habe jetzt nächste Woche vor übernächste Woche zwei Gespräche mit dem Badesee Betreiber in Nordrhein-Westfalen der gesagt hat, er würde gerne ein drei und sixty Tage im Jahr Überwachungssystem an seinem Badesee haben.
00:45:28: Weil er sagt ich kann nicht immer hier sein die Leute brauchen auch mal Feierabend wenn ich nach Hause gehe.
00:45:33: Ich habe trotzdem ja wie soll ich sagen Die Verantwortung für den See und wenn ich dann zuhause bin überlegt jetzt sind da wieder Jugendliche die gehen da vielleicht ins Wasser wo man nicht reingehen sollte oder die ältere Dame die abends noch eine Runde drehen möchte aber dann einfach im se keine Kraft mehr hat.
00:45:47: es sind alles so.
00:45:48: Themen definitiv interessanter werden, weil das Engagement ehrenamtlich zu helfen nimmt ab.
00:45:54: Und die Leute, die aber Baden gehen nehmen eigentlich zu und das passt irgendwo nicht.
00:46:00: Ich bräuchte eigentlich mehr Personal für mehr Leute, aber es ist aktuell eher so dass es weniger Leute, sehr viele Leute sind.
00:46:06: Okay und das Problem ist auch, dass mehr und mehr Leute gar nicht richtig schwimmen können?
00:46:09: Das ist ja auch ein großes Problem in unserer Gesellschaft!
00:46:12: Aber lassen wir diesmal beiseite.
00:46:13: jetzt erklär mal wie kann denn eine Ich sage mal, automatische Überwachung mit dem Dolphin III funktionieren.
00:46:21: Also woher weiß der Roboter wann er wohin muss und so?
00:46:24: Genau.
00:46:24: also das System würde so aussehen wir hätten an einem Badesee wenn ich den jetzt als runden Kreis beschreiben dürfte sozusagen verteilt an vier Standorten die gleich ummaßen weit weg vom Ufer sind Kameras.
00:46:38: diese Kameras haben eine KI Hintergrundsoftware Die erkennt sozusagen Wenn sich etwas im Wasser bewegt wenn etwas reingefallen ist Wenn da etwas ist, was nicht sein darf oder auch wenn es eine Person ist die entweder normale Schwimmbewegungen macht.
00:46:55: Oder wenn es in Richtung... Die Person kann sich nicht mehr über Wasser halten geht.
00:46:59: das sind so Bewegungsabläufe, die eine KI durch ganz viel Lernen dann irgendwie rausfindet.
00:47:04: Ist das ein normaler Schwimm-Bewegung?
00:47:06: Oder ist das eine Bewegung eines Untergehenden?
00:47:08: Ja!
00:47:09: Wenn dieses KI dort einen Fehler erkennt wird im Grunde genommen dieser Notruf von der KI ausgewertet bestätigt Und dann eine Fallbox gesendet, die sozusagen am Steg steht wo der Roboter drin liegt und dann autonom aus dieser Box rausgeflippt.
00:47:26: Dann durch GPS-Koordinatenpunkte und durch die vier Kameras, wo natürlich auch eine genaue Position der Person im Wasser lokalisiert werden kann, darum wird wieder an das Gerät gesendete und das Geräd fährt dann an diesen Punkt wo die Auffälligkeit erkannt wurde.
00:47:41: Okay, das heißt also im Endeffekt ohne dass ein Mensch auch nur in der Nähe ist wird dann jemand gerettet und ich vermute in dem Moment wenn da wirklich jemand in Not ist wird der Roboter beziehungsweise die KI im Hintergrund auch noch Rettungskräfte informieren damit dann jemand an Land weiter versorgt wird?
00:47:55: Genau.
00:47:55: Also das Ziel für die Zukunft ist definitiv, dass die KI etwas erkennt dieses Problem weiter gibt parallel auch schon den Notruf abgesetzt wird geht ja mittlerweile auch schon über die Björn Steigerstiftungen notrufsäulen das sozusagen nicht erst gewartet werden muss bis der Notruf gewählt wird, wenn die Person im Wasser ist und ausgezogen wird.
00:48:14: Der Bademeistern-Alarm auf sein Handy kriegt, sondern dass wir wirklich eine Alarmkette haben und sagen es wird was erkannt!
00:48:19: Die Leitstelle weiß Bescheid, es können jetzt schon alle Kräfte anfahren, die dafür benötigt werden, die Dialergie wird informiert, dass sie nachher auch eine reibungslose Kette haben weil ich sag immer... Das System soll zum einen klar dazu dienen, dass die Person in Wasser möglichst schnell ein Rettungsgerät zur Verfügung hat.
00:48:35: Aber natürlich möchten wir auch Spezialisten vor Ort haben und je früher die informiert werden über ein Unfall, desto besser ist das für die Person.
00:48:42: Jetzt nehmen wir mal an die Person isst im See und hat nicht mehr die Kraft sich über Wasser zu halten und der Roboter kommt leider zu spät.
00:48:50: wurde trotzdem vom System erkannt dass eine Person es die Hilfe braucht?
00:48:53: und da geht's dann wirklich um Minuten.
00:48:55: glaubst du denn das zukünftig Robotik und auch KI Rettungskräfte ersetzen können?
00:49:02: Also du hast ja schon gesagt, wir haben ja eh schon zu wenige für immer mehr Schwimmende, immer weniger Freiwillige.
00:49:07: Wohin geht da aus deiner Sicht die Tendenz?
00:49:09: Ich würde das zu hundert Prozent unterschreiben.
00:49:11: KI und Robotik wird definitiv in den nächsten Jahren sehr an Zuspruch gewinnen und auch an Unterstützung egal in welchem Segment, ob im Rettungsdienst oder in der Wasserrettung aber auch bei polizeilichen Sachen mit Veranstaltungen.
00:49:25: Ich meine, das sieht man auch schon heutzutage.
00:49:27: Es gibt einige KI-Produkte oder einige Systeme die derzeit schon enorm viel unterstützen.
00:49:32: Wenn wir jetzt mal zum Beispiel aufs Thema Vermisstensuche eingehen bei der DLRG mit Hilfe von Sonartechnik wo dann der Untergrund gescannt wird nach... Autos, die vielleicht untergegangen sind oder Personen.
00:49:42: Da wird heutzutage schon KI eingesetzt, die zum Beispiel bei der Auswertung hilft.
00:49:45: Das heißt, die KI läuft parallel mit auch wenn ein Mensch drauf guckt und sagt dir dann zu achtzig Prozent könnte das eine Person sein?
00:49:52: Oder dass ist ein Gegenstand einen Auto?
00:49:55: Und es macht natürlich um einiges, wie soll ich sagen angenehmer weil ich immer noch jemanden habe, der mir dabei hilft und vielleicht auch Sachen sieht, die ich nicht sehe.
00:50:03: Dann haben wir z.B.
00:50:04: das Thema Schwimmbäder.
00:50:05: da gibt's seit einem Jahr in... Ich glaube sogar auch Berlin Ein Testprogramm, wo in einem Schwimmbad Kammergas an der Decke sind.
00:50:13: Die erkennen wenn ein Kind untergeht und der Bademeister kriegt auf seine Uhr einen Alarm.
00:50:18: Das sind zum Beispiel auch so Sachen wo ich sag finde ich super Denn der bademeister kann einfach nicht alles sehen Und wenn er gerade in der Sauna einen Aufguss macht, kann er nicht parallel am Kinderbecken stehen.
00:50:27: Wenn wir jetzt mal bisschen die Zukunft gucken, sagen wir mal die Wasserrettung... So zehn Jahre in der Zukunft Wie stellst du die vor?
00:50:36: Was ist noch der Job des Bademeisters oder des Rettungsschwimmers am deutschen Ostseestrand?
00:50:42: Ich bin der Meinung, dass es immer Personal geben muss und braucht da einfach auch dieses menschliche Dahintersteht.
00:50:50: Dass wir jemanden brauchen, der dann auch medizinische Betreuung leistet.
00:50:52: Jemanden, der ein klein Mädchen was in eine Glasscherbe getreten ist im Pflaster draufklebt.
00:50:58: aber ich würde mal sagen die Thematiken... wo es wirklich um Gefahr geht, um Eigenschutz.
00:51:04: Muss ich da jetzt wirklich raus?
00:51:05: Stelle ich mir schon so ein bisschen vor dass es im Jahr hier am Ostsee-Strand-Tronentechnik zum Einsatz kommen wird.
00:51:12: Das heißt wir haben bestimmt Drohnen die an den Wachtürmen autonom ihre Runden fliegen und schauen wer erst zu weit draußen in der Badezone dort vielleicht dann auch direkt einen Ausruf machen.
00:51:22: eine Aussage über das Mikrofon bitte begeben sie sich zurück.
00:51:26: Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass auch Robotik-Systeme wie unserem Einsatz sind die dann eventuell schon autonom losfahren wenn jemand zu weit draußen ist oder die Rettungsschwimmer sich damit fortbewegen.
00:51:38: Ich kann mir definitiv auch vorstellen das es vielleicht so eine Art Surfbrett gibt was vielleicht auch mit Robotik KI dort entlang fährt und vielleicht schon direkt im Wasser stationiert ist und zur Leuten fährt die zum Beispiel zu weit draussen sind oder wo die Welle jemanden überspült.
00:51:55: Also es bleibt definitiv interessant, ist natürlich immer eine Frage von Geld und Datenschutz.
00:52:02: Und von guten Ideen die Oliver Wiesner hat gemeinsam mit seinem Geschäftspartner von Wiesener Reskueräte Bodensee.
00:52:09: der Dolphin III ist nicht nur marktreib sondern bereits an vielen Stellen im Einsatz und er rettet Leben ohne die Rettungsschwimmer zu gefährden.
00:52:17: Oliver, vielen Dank und schön weiter überlegen und viele neue gute Ideen haben bitte!
00:52:22: Danke, das werden wir definitiv.
00:52:24: Ich freu mich aufs nächste Mal!
00:52:25: Ja super spannendes Beispiel finde ich.
00:52:27: der Wasserrettungsroboter zeigt im Robotik muss gar nicht unbedingt immer menschenähnlich sein sondern entscheidend ist eben der konkrete Nutzen.
00:52:36: Wir haben ja auch eine Zahl gerade zum Thema Rettungsrobota Allein schon rund drei Tausend Einhundert Roboter registriert im Bereich Suche, Rettung und Sicherheit.
00:52:48: Das waren damals schon fast zwanzig Prozent mehr als im Vorjahr.
00:52:51: Inzwischen sind es wahrscheinlich nochmal mehr denn drei von vier dieser Systeme werden tatsächlich für Sicherheitsaufgaben eingesetzt.
00:52:59: So reine Rettungsrobotik wie wir das jetzt hier mit dem Wasserrettungsroboter gehört haben ist also noch ein vergleichsweise kleiner Bereich.
00:53:06: aber ich glaube man kann sehen da ist ziemlich viel Musik drin ein Thema.
00:53:11: Wir haben ganz, ganz viele Bade sehen und Gewässer müssen natürlich irgendwie überwacht werden und da kann so ein verhältnismäßig günstiges Gerät kann man ja glaube ich auch fast schon sagen durchaus einiges ausrichten.
00:53:24: Ja also wir haben in dieser Folge gelernt und sehen es eigentlich auch wenn wir mit offenen Augen durch die Welt gehen.
00:53:28: Robotik ist längst Realität und gehört zum Alltag.
00:53:31: Auch wenn die Roboter, die wir sehen vielleicht noch nicht so aussehen wie wir, also nicht zwei beinigs sind mit zwei Armen und einem komischen Gesicht.
00:53:37: Und KI macht Roboter intelligenter und eben damit auch vielseitiger.
00:53:42: Die nächste Generation von Robottern, die arbeitet dann nicht gegen den Menschen quasi sondern mit ihnen.
00:53:47: das sieht man auch schon bei modernen Industrierobotern, die nicht mehr so ein fetten Käfig um sich herum haben müssen und die sofort aufhören zu arbeiten wenn mal einen Mitarbeiter irgendwie in die Nähe des Fließbandes kommt.
00:53:56: also da wächst zusammen was am Ende sinnvollerweise auch zusammen gehört.
00:54:00: Ich fand es spannend, mal zu sehen.
00:54:02: Wie vielfältigen Bereichen Roboter schon zum Einsatz kommen und natürlich in Zukunft auch noch zum Einsatz werden?
00:54:09: Und dass gar nicht so die Idee ist, diese alte Angst, die man hat, dass jetzt bald die Roboter die Menschen ersetzen oder so ... Das ist ja gar nicht der Plan, sondern wie du schon sagst, sie sollen eben dort wo es um Sicherheit geht, wo's um Schnelligkeit geht Aufgaben übernehmen mit den Menschen zusammenarbeiten.
00:54:27: Ja das finde ich einfach ein ganz spannender ... Ausblick und bin gespannt, was ist da in den nächsten Jahren?
00:54:32: Was sich da noch entwickeln kann.
00:54:33: Ich muss mal mit dem Terminator zu sagen ich will deine Jacke, dein Motorrad und deine Sonnenbrille!
00:54:37: In diesem Sinne bis zur nächsten Folge.
00:54:40: macht's gut, ciao Sidonnie!
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